Tesla wegen angeblich falscher Versprechen verklagt

Ein Käufer wirft Tesla vor, der Hersteller habe suggeriert, seine Technologien für selbstfahrende Autos seien schon voll funktionsfähig oder stünden kurz davor. Tatsächlich sei die Software unausgereift.
Elektrofahrzeug vom Typ Model Y stehen in der Tesla-Fabrik Berlin Brandenburg auf einem Band. © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild POOL/dpa

Der Elektroautobauer Tesla hat weiteren rechtlichen Ärger wegen seiner unter Namen wie «Autopilot» und «Full Self-Driving» vermarkteten Fahrassistenzprogramme. Eine US-Kanzlei reichte am Mittwoch (Ortszeit) Klage im Auftrag eines Tesla-Besitzers ein, der dem Unternehmen von Tech-Milliardär Elon Musk irreführende Werbeversprechen vorwirft. Eine Stellungnahme von Tesla dazu lag zunächst nicht vor.

Tesla habe die Öffentlichkeit beim Bewerben der Programme getäuscht, heißt es in der Klage. Der Hersteller habe seit 2016 suggeriert, dass seine Technologien für selbstfahrende Autos schon voll funktionsfähig seien oder kurz davorstünden. Doch tatsächlich sei die Software noch unausgereift und unsicher. Die Versprechen hätten sich «wieder und wieder als falsch herausgestellt». Kunden, die Updates der Programme erhielten, seien quasi als «ungelernte Test-Ingenieure» unterwegs.

Tesla-Chef Musk betont stets, dass die Software seiner Firma das Fahren sicherer mache und Unfälle zu vermeiden helfe. Tesla weist die Kunden darauf hin, dass es sich um Assistenzsysteme handelt und Fahrer jederzeit die Hände am Lenkrad behalten und bereit sein müssen, die Kontrolle über das Fahrzeug zu übernehmen. Dennoch sind die Programme umstritten - auch weil Bezeichnungen wie «Autopilot» und «Full Self-Driving» nach vollständig autonomem Fahren klingen.

Im August klagte bereits Kaliforniens Verkehrsbehörde wegen falscher Werbeversprechen bei Teslas Fahrassistenz-Software gegen den Autobauer. Fest steht, dass sich Kunden in der Vergangenheit immer wieder zu waghalsigen Aktionen hinreißen ließen. Im Internet kursieren etliche Videos von riskanten Manövern, bei denen sich Fahrer voll auf die Programme verlassen. Im Juni weitete die US-Verkehrsbehörde eine «Autopilot»-Untersuchung nach einer Reihe von Auffahrunfällen aus.

© dpa
Weitere News
Top News
1. bundesliga
8. Spieltag: Offensive Leipziger verderben Letsch den Bochum-Einstand
People news
Britisches Königshaus: Prinz William fordert mehr Sicherheit für Kinder im Internet
Games news
Featured: Dead by Daylight: Alle Promo-Codes im Oktober 2022
Games news
Featured: Archero-Tipps: Gibt es Cheats oder Promo-Codes für das Handyspiel?
Handy ratgeber & tests
Featured: Gibt es Promo-Codes im Oktober 2022 zu RAID: Shadow Legends?
Internet news & surftipps
Autobauer: Tesla-Chef Musk führt Roboter-Prototypen vor
Wohnen
Hydraulischer Abgleich : Nicht umlegbar: Kosten für Heizungsoptimierung
Auto news
Panorama: Oldtimer-Rallye Colorado Grand: Dem Himmel so nah
Empfehlungen der Redaktion
Wirtschaft
Autopilot-Funktion: US-Untersuchung von Teslas «Autopilot»-System ausgeweitet
Wirtschaft
E-Mobilität: Tesla mit weiterem Rekordquartal
Internet news & surftipps
Auto: Wichtiger Experte für künstliche Intelligenz verlässt Tesla
Internet news & surftipps
Autobauer: Tesla-Chef Musk führt Roboter-Prototypen vor
Internet news & surftipps
Elektroauto: Tesla eröffnet in Texas zweites US-Werk
Internet news & surftipps
Wegen Streit mit Twitter: Musk verkauft so viele Tesla-Aktien wie noch nie
Internet news & surftipps
Soziales Netzwerk: Twitter-Aktionär startet Sammelklage gegen Elon Musk
Wirtschaft
Elektromobilität: Tesla fliegt aus S&P-Nachhaltigkeitsindex - Musk empört