Arbeitgeber und DGB: Flüchtlinge in Arbeitsmarkt integrieren

04.03.2022 Was passiert mit den Menschen, die vor dem Krieg aus der Ukraine flüchten? Arbeitgeber und Gewerkschaften wollen nun, dass sie Teil des Arbeitsmarktes werden können - und stellen Forderungen an die Politik.

Mehr als eine Million Menschen sind seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine auf der Flucht. Tausende von ihnen kommen auch nach Deutschland. © Kay Nietfeld/dpa

Arbeitgeber und Gewerkschaften haben dazu aufgerufen, die Integration von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine in den deutschen Arbeitsmarkt zu erleichtern.

«Die Unternehmen, Betriebs- und Personalräte stehen bereit, ihren Anteil zu tragen, diese Menschen aufzunehmen, aus- und fortzubilden und in den Arbeitsmarkt zu integrieren», heißt es in einer am Freitag veröffentlichten gemeinsamen Erklärung des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) und der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA). Diese Verfahren müssten aber rechtssicher und unbürokratisch organisiert werden. «Wir rufen die Bundesregierung auf, diesen Rahmen zu schaffen», erklärte die Verbände.

BDA und DGB verurteilten den russischen Angriff auf die Ukraine «auf das Schärfste» und unterstützten die verhängten Sanktionen. «Unser Respekt und unsere Unterstützung gelten den Menschen in der Ukraine und denen in Russland, die sich kritisch zur Politik des Präsidenten äußern», erklärten sie. Die politische Botschaft sei klar: «Die russische Regierung muss die Kämpfe umgehend beenden, einem sofortigen Waffenstillstand zustimmen und jede weitere Eskalation der Situation verhindern.» Es müsse weiter mit Hochdruck an diplomatischen Lösungen gearbeitet werden.

© dpa

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