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IWH-Volkswirte rechnen mit Anstieg der Insolvenzen

Bereits in den vergangenen Wochen ist die Zahl der Insolvenzen dem Wirtschaftsforschungsinstitut zufolge gestiegen. In den kommenden Monaten dürfte der Trend weitergehen - vor allem in einer Branche.
Insolvenz
Die Zahl der Insolvenzen in Deutschland ist zuletzt gestiegen. © Bernd Weißbrod/dpa

Das Wirtschaftsforschungsinstitut IWH rechnet in den kommenden Monaten mit mehr Insolvenzen in Deutschland. «Wie schon im August deuten unsere Frühindikatoren im September auf einen deutlichen Anstieg der Insolvenzzahlen im vierten Quartal hin - vor allem im Baugewerbe sowie im Grundstücks- und Wohnungswesen», sagte der Leiter der IWH-Abteilung Strukturwandel und Produktivität, Steffen Müller, am Dienstag.

Die Immobilienbranche steckt wegen stark gestiegener Zinsen und Baukosten in der Krise. Viele Menschen können sich ein Eigenheim nicht mehr leisten. Immobilienentwickler fürchten, teuer gebaute Mietwohnungen könnten sich nicht rentieren.

«Wir sehen aktuell mehr Unternehmen im Baugewerbe sowie im Grundstücks- und Wohnungswesen, die einen Insolvenzantrag stellen. Deshalb gehen wir davon aus, dass es in diesen Branchen im vierten Quartal zu mehr Insolvenzen kommen wird», sagte Müller.

Die Frühindikatoren des IWH basieren auf vorläufigen Gerichtsentscheidungen, die in zeitlichem Zusammenhang mit der Insolvenzanmeldung stehen. Diese zeigten im Moment den höchsten Wert seit Beginn der Berechnung im Januar 2020 an, hieß es. Müller sagte, man erfasse auch Entscheidungen, die meist zwei bis drei Monate vor der formalen Eröffnungsentscheidung lägen. Mit Hilfe statistischer Verfahren erstelle man daraus eine Prognose für die kommenden beiden Monate.

Bereits in den vergangenen Wochen stieg die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften. Nach Angaben des IWH waren es im September 1016. Das seien etwa so viele wie im August, aber 33 Prozent mehr als im September des vorigen Jahres. Die Zahl der Insolvenzen habe außerdem 12 Prozent über dem September-Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019, also vor der Pandemie, gelegen.

© dpa
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