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Wetterwechsel - Hitze geht zu Ende

Die heißen Augusttage sind in Deutschland angezählt. Nach und nach soll es laut DWD wieder wechselhafter und kühler werden.
Abkühlung am Forggensee
Badegäste suchen Abkühlung in einer Bucht am Forggensee in Bayern. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Nach dem schwülen und heißen Wetter in Teilen Deutschlands ist nun ein Wetterwechsel in Sicht, bei dem es auch zu Unwettern kommen kann. «Die Hitzetage sind in der Mitte und im Süden Deutschlands gezählt», sagte Meteorologe Marco Manitta vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Mittwoch in Offenbach.

«Bereits am Donnerstag stellt sich die Wetterlage um, dabei wird es wieder deutlich wechselhafter und nach und nach fließt deutlich kühlere Luft ein.» Dabei könne es teils schwere Gewitter mit heftigem Starkregen geben.

Die Prognosen im einzelnen: Am Donnerstag zeigt sich der Himmel im Westen und Nordwesten wolkig, gebietsweise kann es etwas Regen oder Schauer geben. Sonst bleibt es noch oft sonnig. Am Nachmittag und Abend ziehen im Westen häufiger Schauer auf. «Im Südwesten können sich am Nachmittag und Abend teils schwere Gewitter mit heftigem Starkregen, schweren Sturmböen und Hagel entwickeln, die dann nach Bayern weiterziehen», sagt Manitta. In der Osthälfte und im Süden bleibt es bis zum Abend bis auf isolierte Hitzegewitter noch trocken. Die Höchstwerte erreichen im Norden und Nordwesten 22 bis 27 Grad, sonst 26 bis 32 Grad. Im Süden sind nochmals bis 35 Grad möglich.

Unwettergefahr im Süden und Südosten

Zum Wochenende findet dann endgültig der Wechsel statt, erklärt der Meteorologe. «Am Freitag gibt es zahlreiche Schauer und kräftige Gewitter. Vor allem im Süden und Südosten besteht lokal Unwettergefahr durch heftigen Starkregen, Hagelschlag und schweren Sturmböen.» Die teils unwetterartigen Gewitter halten demnach im Süden auch in der Nacht zum Samstag an. Im Nordwesten erreichen die Werte 19 bis 27 Grad. Im Süden und Osten hingegen wird den Prognosen zufolge zum womöglich letzten Mal die 30-Grad-Marke überschritten.

Am Samstag und Sonntag zeigt sich das Wetter dann wechselhaft. Vor allem im Nordwesten erwartet der DWD einige gewittrige Schauer. Im Süden könne es längere Zeit regnen, auch Dauerregen sei durchaus möglich, sagt Manitta. Die Temperaturen sinken weiter ab: Am Samstag werden dann nur im Osten und Süden sommerliche Werte von 25 bis 27 Grad erreicht. Sonst liegen die Höchstwerte zwischen 18 Grad an der Nordsee und 24 Grad im Südwesten.

«Am Sonntag ist es dann mit 18 und maximal 23 Grad für alle Schluss mit dem "Sommer"», prognostiziert der Wetterexperte - und verweist auf den meteorologischen Herbstanfang Ende kommender Woche (1. September). «Natürlich können die Temperaturen im September in den sommerlichen Bereich ansteigen, aber eine ausgeprägte und langanhaltende Hitzewelle wie aktuell ist dann nicht mehr möglich.»

© dpa
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