Games Music Hörbücher Gymondo MyTone Alle Services
vodafone.de

Sturmtief in Frankreich und England: Verkehr eingeschränkt

Frankreich und Großbritannien stellen sich auf heftige Stürme ein. Verkehrsverbindungen werden eingestellt, Dämme verstärkt. In Deutschland wird das Tief «Emir» wohl nur deutlich abgeschwächt spürbar sein.
Sturmtief
Sturm an der Nordsee

Im Ärmelkanal sowie im Nordwesten Frankreichs ist der Verkehr wegen eines heraufziehenden Sturmtiefs teilweise eingeschränkt worden. Frankreichs Innenminister Gérald Darmanin riet dazu, zu Hause zu bleiben.

«Überall in Frankreich ermuntere ich die Französinnen und Franzosen, in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag nicht raus zu gehen. Und wenn sie raus gehen sollten, nicht in der Nähe von Wasserläufen und nicht nahe dem Meer zu sein.» Betroffene Gemeinden verstärkten etwa Dämme mit Sandsäcken oder bauten zusätzliche Barrikaden in Küstennähe auf.

Das Orkantief «Emir» (international «Ciaràn») soll vom Abend an auf die französische Atlantik- und die englische Südküste treffen. Der französische Wetterdienst Météo France erwartet in der Nacht zu Donnerstag Sturmböen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 170 Stundenkilometern. Für die drei Départements Finistère, les Côtes-d'Armor und Manche gilt wegen Starkwinds ab Mitternacht bis Donnerstagvormittag die höchste Warnstufe Rot. Auch Überschwemmungen und Sturmwellen drohen in Frankreichs Nordwesten.

Fährgesellschaft streicht Verbindungen

Die Fährgesellschaft Condor strich bereits ihre Passagier- und Frachtverbindungen zwischen den Kanalinseln und Großbritannien für Mittwoch und Donnerstag. Das Unternehmen DFDS sagte Fahrten zwischen dem französischen Dieppe und dem englischen Newhaven ab. Auch der regionale Zugverkehr in den Regionen Bretagne, Normandie, Pays de Loire, Hauts de France und Centre Val de Loire soll teils ab dem späten Mittwochabend und am Donnerstag eingestellt werden.

In Großbritannien werden laut britischem Wetterdienst Met Office Windgeschwindigkeiten von bis zu 85 Meilen pro Stunde (knapp 140 Stundenkilometer) erwartet. Meteorologen warnten für Donnerstag vor Lebensgefahr durch herumfliegende Trümmerteile, abgedeckte Dächer, heruntergerissene Stromkabel und umstürzende Bäume. Betroffen sind demnach vor allem Küstengebiete im Südwesten und Südosten Englands.

Heute waren für große Teile Südenglands, Wales und Schottlands Wetterwarnungen für Starkregen ausgegeben worden.

Auch an der belgischen und niederländischen Nordseeküste sind im weiteren Verlauf noch Sturm- und Orkanböen mit bis zu 120 Stundenkilometern möglich.

Deutschland wird das Orkantief aber nach Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) nur in stark abgeschwächter Form erreichen. Der DWD erwartet hier Sturmböen von maximal 85 Kilometer pro Stunde insbesondere in höheren Lagen und an der Nordseeküste, auf dem Brocken im Harz bis zu 100 Stundenkilometer.

© dpa
Das könnte Dich auch interessieren
Empfehlungen der Redaktion
Botany Manor: Der ultimative Walkthrough mit Tipps
Games news
Botany Manor: Der ultimative Walkthrough mit Tipps
Albert & Charlène
People news
Fürst Albert II. und Familie in Hamburg eingetroffen
Deutschland sucht den Superstar
Tv & kino
Neues «DSDS»-Casting - Ältester Kandidat ist 92
Passwort
Internet news & surftipps
Simple Passwörter: «Schalke04» vor «Borussia»
DeepL Übersetzer
Internet news & surftipps
Übersetzungsdienst DeepL führt KI-Sprachassistenten ein
Google
Internet news & surftipps
Verbraucherschützer klagen erfolgreich gegen Google
Ralf Rangnick
1. bundesliga
Rangnick und der FC Bayern: Da war doch was...
Wanderer auf der Hängebrücke im Stubaital
Reise
Neue Hängebrücke im Tiroler Stubaital