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Hitze in Deutschland: Im Süden bis zu 36 Grad erwartet

Für weite Teile Deutschlands warnen Meteologen vor einer starken, am Oberrhein auch vor einer extremen Wärmebelastung. Sie raten: Viel trinken und Räume möglichst kühl halten.
Sommerhitze
Wasser verspricht Abkühlung bei heißen Temperaturen. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Schwülwarm bis heiß wird es laut Deutschem Wetterdienst (DWD) am Wochenende. Die Menschen in Deutschland müssen sich den Meteorologen zufolge auf eine starke Wärmebelastung einstellen. «Selbst im Norden und Nordosten Deutschlands werden heute Temperaturen um 30 Grad erreicht, im Süden bis 36 Grad», sagte DWD-Meteorologe Sebastian Schappert am Samstag in Offenbach.

Aktuell liefen bereits für weite Teile Deutschlands Hitzewarnungen vor einer starken, am Oberrhein auch vor einer extremen Wärmebelastung. «Vermeiden Sie also nach Möglichkeit die Hitze, insbesondere am Mittag und Nachmittag, trinken Sie ausreichend Wasser und halten Sie die Innenräume kühl.» Im Laufe der neuen Woche und zum kommenden Wochenende gestalte sich das Wettergeschehen allmählich wieder etwas wechselhafter und die Hitze lasse langsam nach.

Grund für die Hitze ist laut Schappert das Tief «Christoph», das die sehr feuchte und teils heiße Luft aus Nordwestafrika über Spanien, Frankreich und das Mittelmeer nach Deutschland befördere.

Abkühlung - zumindest für nördlichere Landesteile - verspreche die Kaltfront von «Christoph», die am Samstag und in der Nacht zum Sonntag die Nordhälfte überquere. «Dort treten neben dichteren Wolken auch schauerartiger Regen und einzelne Gewitter auf, die punktuell mit unwetterartigem Starkregen, Sturmböen und Hagel einhergehen können.» Lokal seien Sturmböen mit einer Geschwindigkeit bis zu 85 Stundenkilometern und Starkregen mit 20 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit sowie Hagel möglich. Eine stärkere Entwicklung zu Unwettern mit heftigem Starkregen sei nicht ausgeschlossen.

In den Folgetagen fließe in den Norden und die nördliche Mitte dann etwas trockenere, warme bis sehr warme Luft ein. Bei 23 bis 30 Grad werde dort dann keine starke Wärmebelastung mehr erwartet. «Anders sieht es jedoch im Süden aus. Dort kann sich die schwüle und heiße Luft bei bis zu 36 Grad voraussichtlich noch bis nächsten Donnerstag halten», erläuterte Schappert. Dort blieben die Temperaturen mit etwa 20 Grad auch in den Nächten weiterhin teils tropisch, es müsse mit einer anhaltend starken Wärmebelastung gerechnet werden.

© dpa
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