Vor der Wahl: Rund 1,8 Millionen Sachsen-Anhalter wählen

23.09.2021 Der Wahlkampf ist in den letzten Zügen, am Sonntag wird der neue Bundestag gewählt. Bürgerinnen und Bürger müssen auch bei dieser Wahl aufgrund von Corona einige Besonderheiten beachten - wenn sie nicht ohnehin schon gewählt haben.

Ein Briefumschlag mit der Aufschrift «Wahlbenachrichtigung». Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Am kommenden Sonntag wird der Bundestag neu gewählt - insgesamt 1.788.930 Wahlberechtigte sind in Sachsen-Anhalt aufgerufen, ihr Kreuz zu setzen. Viele haben schon vorab gewählt. Eine punktuelle Erhebung zur Briefwahlbeteiligung bei den Kreiswahlleitern durch das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt habe ergeben, dass in Sachsen-Anhalt bis etwa zwei Wochen vor der Wahl insgesamt 356.780 Briefwahlunterlagen ausgegeben wurden, wie die Geschäftsstelle der Landeswahlleiterin mitteilte. Bis zum 10. September hatten demnach schon 125.064 ihre Briefe wieder zurückgeschickt.

Prozentual entspreche der Anteil an ausgegebenen Briefwahlunterlagen einem Anteil von landesweit fast 20 Prozent aller Wahlberechtigten, hieß es. Vor allem in den kreisfreien Städten Magdeburg und Halle sei die Nachfrage nach Briefwahl noch höher. 2017 lag der Anteil der Briefwähler in Sachsen-Anhalt bei 17,9 Prozent. 2013 bei 15,3 und davor im Jahr 2009 bei 13,8.

Auch die Briefwahl-Unterlagen werden erst am Wahltag geöffnet und wie alle anderen Stimmen auch nach Schließung der Wahllokale und damit nach 18.00 Uhr ausgezählt. Die ersten Zwischenergebnisse werden von der Landeswahlleiterin gegen 19.00 Uhr am Wahlabend erwartet. Wie die einzelnen Wahlkreise in Sachsen-Anhalt abgestimmt haben, soll erst nach Mitternacht final feststehen.

Wer seine Kreuze erst am Sonntag machen will, muss wie auch schon bei der Landtagswahl im Juni neben den erforderlichen Wahlunterlagen und einer medizinischen Maske einen eigenen Stift mit ins Wahllokal bringen. Außerdem gelten Hygiene- und Abstandsregeln. Die genauen Vorschriften sind in der aktuellen Corona-Landesverordnung geregelt. Die genauen Hygienevorschriften bestimmen die Kreiswahlleiter.

Landesweit gibt es neun Wahlkreise: Altmark, Börde-Jerichower Land, Harz, Magdeburg, Dessau-Wittenberg, Anhalt, Halle, Burgenland-Saalekreis und Mansfeld. Bei der vergangenen Bundestagswahl 2017 gewann die CDU alle Direktmandate. Insgesamt wurden 5 Frauen und 18 Männer aus Sachsen-Anhalt in den Bundestag entsandt.

In diesem Jahr hat der Landeswahlausschuss 19 Parteien mit Landeslisten zugelassen. 150 Frauen und Männer bewerben sich über diese Landeslisten um ein Mandat. Teilweise treten die Kandidaten nur in ihren Wahlkreisen an, weshalb es insgesamt 181 Bewerberinnen und Bewerber gibt. 123 davon sind männlich, 58 weiblich. Das Durchschnittsalter liegt bei 46,6 Jahren.

© dpa-infocom GmbH

Weitere News

Top News

1. bundesliga

Borussia Mönchengladbach: Sportchef vor Abgang?: Pressekonferenz mit Eberl angekündigt

Internet news & surftipps

Telekommunikation: Apple mit Rekord-Weihnachtsquartal trotz Chip-Knappheit

Internet news & surftipps

Verbraucherschutz: Bundesnetzagentur stoppt Verkauf von Millionen Produkten

Job & geld

Bundesnetzagentur: Verkauf von fast 23 Millionen Produkten getoppt

People news

Leute: Nicolas Cage hält sich Krähe als Haustier

Tv & kino

Filmpreise: «West Side Story» und «Dune» auf Oscar-Kurs

Musik news

Nie wieder Krieg: Tocotronic: Verwerfungen und Neubeginn

Handy ratgeber & tests

Featured: Android 12: Samsung, Xiaomi & Co. – diese Smartphones sollen das Update erhalten

Empfehlungen der Redaktion

Regional sachsen

Sachsen wählt den Bundestag

Regional sachsen anhalt

Viele Briefwähler und rege Wahlbeteiligung

Regional bayern

Briefwahl-Rekord in Bayern in Sicht

Regional berlin & brandenburg

Wahlbriefe ab Freitag nicht mehr mit der Post schicken

Regional bayern

Bundestagswahl: 9,4 Millionen Wahlberechtigte in Bayern

Regional hessen

Klarer Trend zur Briefwahl: nicht nur wegen der Pandemie

Regional bayern

In Bayern zeichnet sich höhere Wahlbeteiligung ab

Regional berlin & brandenburg

Superwahltag: Interesse an Briefwahl so groß wie noch nie