Ermittlungen nach Verkehrsunfall mit drei Toten dauern an

12.01.2022 Drei Tote, Trümmerteile und ein zerstörtes Auto im Gleisbett. Vor zehn Monaten erfasst ein Autofahrer an einer Fußgängerampel nahe einer Straßenbahnhaltestelle in Leipzig eine Gruppe von Menschen. Der Hergang ist noch unklar.

Ein Polizist steht an der Unfallstelle neben dem Unfallwagen. Foto: Jan Woitas/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Zehn Monate nach einem verheerenden Autounfall in Leipzig mit drei Toten sind die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen. Die Untersuchungen wegen fahrlässiger Tötung gegen den mutmaßlichen Unfallverursacher dauern an, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Leipzig auf Anfrage mitteilte.

Ein damals 50 Jahre alter Autofahrer war Mitte März vergangenen Jahres in Leipzig an einer Ampel nahe einer Straßenbahnhaltestelle in eine Gruppe Fußgänger gefahren. Eine 85-jährige Frau und ein 80 Jahre alter Mann waren noch an der Unfallstelle gestorben, eine zweite Frau (80) erlag wenige Stunden später in einem Krankenhaus ihren schweren Verletzungen. Eine dritte Frau (78) hatte schwere Verletzungen erlitten.

Den Rettungskräften hatte sich ein dramatisches Bild gezeigt. An der Haltestelle «Franzosenallee» lagen Trümmerteile eines Verkehrsschildes, einer Ampel sowie das zerstörte Fahrzeug und zwei Paar Schuhe im Gleisbett. Augenzeugen hatten damals berichteten, dass der Autofahrer schnell unterwegs gewesen war.

Laut Polizei war der Fahrer in den Kreuzungsbereich gefahren und hatte mehrere Personen, die eine Fußgängerampel überquerten, erfasst. Anschließend war das Auto von der Fahrbahn abgekommen, gegen eine Ampel gekracht und schließlich im Gleisbett der Straßenbahn gelandet.

Nach ersten Angaben der Polizei hatte der 50 Jahre alte Fahrer keine Drogen und kein Alkohol im Blut. Warum der Mann in die Gruppe gefahren war, ist noch unklar. Nach ersten Ermittlungen soll der Autofahrer ein Rotlicht an der Ampel missachtet haben. «Wegen der laufenden Ermittlungen werden keine Details bekanntgegeben», sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft.

© dpa-infocom GmbH

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