Stipendium für innovative Gründer im Saarland

17.01.2022 Wer ein Startup gründet, hat häufig viele Ideen - aber nicht gennug Geld. Um den Start zu erleichtern, winkt vom Wirtschaftsministerium im Saarland nun ein Stipendium.

Der Schriftzug «Innovation» steht vor dem Eingang eines Gebäudes. Foto: Christian Charisius/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Das Saarland will vielversprechende Gründungsprojekte fördern und Jungunternehmern damit den Rücken freihalten. Wie Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD) am Montag ankündigte, gibt es für Start-ups und Kleinstunternehmen nun die Chance auf eine neue Förderung: das Starter Stipendium Saar. Voraussetzung: Ihre Geschäftsmodelle müssen besonders innovativ sein, ein hohes Wachstumspotenzial haben, «in nicht allzu ferner Zukunft eine Beschäftigungsrelevanz für den Standort entwickeln können und damit letztendlich auch eine Strahlkraft für den Standort für die Zukunft», wie Rehlinger erklärte.

Die Geschäftsmodelle und Innovationen müssen nicht technologischer Art sein, sondern können auch einen kreativen, digitalen oder nachhaltigen Hintergrund haben. Dabei müsse es jedoch eine neue Idee sein, die Zusätzliches auf den Weg bringe oder etwas Altes besser mache. «Es soll nicht die Eröffnung eines Bekleidungsgeschäfts sein, das wir hier begleiten, sondern etwas, das uns hilft, Wachstum zu generieren - und zwar im besten Fall auf einem neuen Geschäftsfeld», sagte die Wirtschaftsministerin.

Das Stipendium ist ein personengebundener Zuschuss. Pro Unternehmen können bis zu zwei Gründerinnen beziehungsweise Gründer je 1500 Euro im Monat erhalten. Bei einer Laufzeit von einem Jahr beträgt die maximale Fördersumme pro Unternehmen also 36 000 Euro. Das Geld kann sowohl zur Deckung der Betriebskosten als auch zur Finanzierung des Lebensunterhaltes genutzt werden. Rehlinger: «Im Grunde soll diese Summe einfach mehr Luft verschaffen und ein bisschen mehr Sorgen nehmen, die man in solch einer Gründungsphase hat.»

Für das Jahr 2022 stünden 200 000 Euro zur Verfügung. Damit könnten rund zehn Start-ups unterstützt werden. Interessierte können sich bis zum 15. April bewerben. Die aussichtsreichsten Kandidaten werden dann zu einer Präsentation ihrer Neugründung ins Ministerium eingeladen.

© dpa-infocom GmbH

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