Kaiserslautern festigt seine Rolle in der 3. Liga

23.01.2022 Ein souveräner Heimsieg gegen Viktoria Berlin, drei wichtige Punkte im Aufstiegskampf: Kaiserslautern bleibt in der 3. Liga oben dran. Coach Antwerpen ist zufrieden. Nächste Woche droht eine Spielabsage.

Ein Fußballspieler spielt den Ball. Foto: Uwe Anspach/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der 1. FC Kaiserslautern hat seine Stellung als Spitzenteam gefestigt und bleibt als Tabellenzweiter der 3. Fußball-Liga weiter erster Verfolger des 1. FC Magdeburg. Der 2:0 (1:0)-Arbeitssieg gegen Aufsteiger Viktoria Berlin war für die Mannschaft von Trainer Marco Antwerpen das achte ungeschlagene Spiel in Folge. Solch eine Serie gab es in der Drittligahistorie der Roten Teufel noch nie.

Am Samstag brachte Julian Niehues Kaiserslautern drei Minuten vor der Pause mit seinem Premierentor im Profifußball auf die Siegerstraße. Philipp Hercher machte mit dem 2:0 nach 63 Minuten den siebten Heimsieg der Spielzeit perfekt. «Boris Tomiak spielt eine butterweiche Flanke, ich stehe im Zentrum völlig frei und köpfe den Ball gegen die Laufrichtung des Torhüters ein. Ein Tor zu schießen ist natürlich klasse, aber vordergründig zählen die drei Punkte. Der Rest ist Bonus», sagte Torschütze Niehues, der für den kurzfristig wegen einer Adduktorenverletzung ausgefallenen Felix Götze in die Anfangself gerückt war.

Trainer Antwerpen war über den elften Saisonsieg erleichtert: «Ich bin sehr zufrieden, dass wir dieses Spiel heute gezogen haben. Wir hatten Probleme, ins Spiel zu kommen, weil Berlin uns immer wieder früh angelaufen ist. Als wir dann die Pressinglinie weiter nach vorne geschoben haben, hat es besser funktioniert», sagte der 50-Jährige. «Das 1:0 war dann der erste Step in die richtige Richtung. Aber so richtig froh war ich nach dem 2:0, denn dann ist es einfach brutal schwer, gegen uns zurückzukommen.»

Unter der Woche ist der FCK aber wohl zum Zuschauen verdammt. Die ursprünglich für Dienstag angesetzte Partie beim TSV 1860 München ist stark gefährdet, weil die Münchner am Wochenende mehrere Corona-Infektionen vermeldeten. «1860 befindet sich in Quarantäne. Wir gehen davon aus, dass das Spiel nicht stattfinden wird. Aber wir wissen es noch nicht zu hundert Prozent», meinte Antwerpen.

Sollte es zu einer Spielabsage kommen, wird der am Samstag verpflichtete Stürmer Terrence Boyd, der den Heimsieg gegen Berlin aufgrund einer noch nicht vorliegenden Spielgenehmigung von der Tribüne aus verfolgte, wohl ein besonderes Debüt im Trikot der Roten Teufel feiern. Am kommenden Samstag gastiert mit dem Halleschen FC nämlich Boyds Ex-Club im Fritz-Walter-Stadion.

© dpa-infocom GmbH

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