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Singapur sagt kleinem Panda Lebewohl

Er war das erste Panda-Baby, das jemals in Singapur auf die Welt kam. Der 2021 geborene Panda Le Le kehrt im Dezember nach zwei Jahren nach China zurück - eine übliche Praxis in der «Panda-Diplomatie».
Panda Le Le in Singapur
Noch bis zum 20. November können Besucher den kleinen Panda Le Le in seinem Gehege im Zoo in Singapur bestaunen. © Carola Frentzen/dpa

Singapur bereitet sich darauf vor, einem seiner tierischen Lieblinge Lebewohl zu sagen: Der kleine Panda Le Le reist im Dezember zurück nach China. Noch aber lockt der Wonneproppen unzählige Besucher in den Zoo des südostasiatischen Stadtstaates, die ihn noch einmal beim Spielen und Herumtollen mit seiner Mutter Jia Jia beobachten wollen.

Le Le und seine Eltern haben im Wildpark River Wonders, der dem Singapore Zoo angegliedert ist, ein großes und angenehm klimatisiertes Gehege mit einem eigenen kleinen Wasserfall und vielen Bäumen, die zum Klettern einladen.

Le Le kam am 14. August 2021 zur Welt und war das erste Panda-Baby, das jemals in Singapur geboren wurde. Seine Eltern Jia Jia und Kai Kai leben bereits seit 2012 als Leihgabe von China in Singapur, hatten aber jahrelang vergeblich versucht, Nachwuchs zu zeugen.

Als es dann doch noch klappte, feierte sogar Premierminister Lee Hsien Loong: «Es ist bekannt, dass es für Pandas in Gefangenschaft schwierig ist, sich fortzupflanzen», schrieb er damals. «Dies ist der siebte Versuch für Kai Kai und Jia Jia. Ihre Pfleger verdienen großes Lob für diese schwierige und seltene Leistung und dafür, dass sie trotz früherer Misserfolge durchgehalten haben.»

Le Le - Kantonesisch für «clever»

Von da an wurde jeder Entwicklungsschritt akribisch verfolgt: Wie der Panda nach 40 Tagen zum ersten Mal die Augen öffnete, in einem Monat sein Gewicht mehr als verdoppelte und nach 138 Tagen auf den Namen Le Le getauft wurde - Kantonesisch für «clever». Am Tag darauf wurde das niedliche Panda-Kind erstmals der Öffentlichkeit präsentiert und bringt seither die Herzen von Bürgern und Touristen zum Schmelzen.

Noch bis zum 20. November können Besucher ihn bestaunen, dann kommt Le Le vor der großen Reise in Quarantäne. Es ist üblich, dass die Babys von Panda-Leihgaben im Alter von zwei Jahren nach China gebracht werden. Dann haben sie sich von ihrer Mutter entwöhnt. In China soll Le Le «die wichtige Mission erfüllen, zur Erhaltung von Riesenpandas beizutragen», hieß es in einer Mitteilung des Zoos.

Pandas gelten als Symbole der Freundschaft zwischen China und den Ländern, an die sie ausgeliehen werden. Es gibt seit vielen Jahren eine «Panda-Diplomatie», wobei die Tiere aber immer nur geliehen bleiben - und ebenso ihr Nachwuchs.

© dpa
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