Schul-Attentäter von Malmö: keine schwere psychische Störung

Einem psychiatrischen Gutachten zufolge litt der 18-jährige mutmaßliche Attentäter unter keiner psychischen Störung. Welche Konsequenzen das für ihn hat.
Blumen liegen vor dem Gymnasium: Bei einer Gewalttat an der Schule waren zwei Lehrerinnen getötet worden. © Johan Nilsson/TT News Agency/AP/dpa

Der mutmaßliche Schul-Attentäter von Malmö litt während der Tat nicht an einer schweren psychischen Störung. Zu diesem Schluss kommt ein rechtspsychiatrisches Gutachten, wie das zuständige Gericht in der südschwedischen Stadt am Donnerstag mitteilte.

Damit fehlt laut Rechtsmedizinern die Grundlage dafür, dass der 18-jährige Angeklagte nach einem Urteil in einer psychiatrischen Anstalt untergebracht wird. Ihm wird vorgeworfen, im März an einem Gymnasium in Malmö mit einer Axt und einem Messer bewaffnet zwei Lehrerinnen getötet zu haben. Der Teenager war wenige Minuten nach dem Angriff festgenommen worden und hat beide Morde gestanden.

Vor Gericht hatte er angegeben, eine so schreckliche Tat verübt haben zu wollen, dass alle anderen von ihm danach Abstand nehmen. Er bezeichnete sich selbst dabei mehrfach als Monster. Das Verfahren gegen den 18-Jährigen wird am Montag (29. August) fortgesetzt.

© dpa
Das könnte Dich auch interessieren
Empfehlungen der Redaktion
Fußball news
DFB-Pokal: Kampf zum Erfolg: BVB beendet Mentalitätsdebatte
People news
Hollywood: Nicole Kidman und Jamie Lee Curtis planen Serie
Job & geld
BGH-Urteil: Patient kann vor OP auch auf Bedenkzeit verzichten
Games news
Featured: Dragon Ball Z: Kakarot – Ultra-Instinct freischalten, so geht’s
Das beste netz deutschlands
Featured: Galaxy Note20 Ultra vs. Galaxy S23 Ultra: Ein lohnendes Upgrade?
Games news
Featured: One Piece: Odyssey – die besten Mods aus der Community
Das beste netz deutschlands
Keinen Dienstleister nehmen: Darum sollten Sie Ihre Online-Verträge selbst kündigen
Auto news
Alkoholverbot in der Binnenschifffahrt: Der Kapitän muss zur Blutprobe