Vogelgrippe: 15.000 Enten in Tschechien notgeschlachtet

Das Virus H5N1 ist in einem Geflügelmastbetrieb in Tschechien nachgewiesen worden. Tausende Enten sind innerhalb weniger Tage verendet. Auch die übrigen Tiere müssen getötet werden. Wo haben sie sich angesteckt?
Tierärzte haben Zehntausende Enten aus dem Zuchtbetrieb Mavela Dynín entfernt, da dort die Vogelgrippe festgestellt wurde. © Pavlíèek Luboš/CTK/dpa

Wegen eines Ausbruchs der Vogelgrippe müssen in Tschechien rund 15.000 Enten notgeschlachtet werden. Die Keulung begann bereits, wie die staatliche Veterinärbehörde mitteilte. Das Virus H5N1 war in einem Geflügelmastbetrieb in Frahelz bei Jindrichuv Hradec nachgewiesen worden.

In dem Betrieb wurden ursprünglich 22.000 Enten gehalten, doch etwa 7000 von ihnen sind der Krankheit bereits innerhalb weniger Tage erlegen. «Daran sieht man, wie aggressiv das Virus ist und wie sich die Erkrankung ausbreitet», sagte der zuständige Amtsarzt Frantisek Kouba der Agentur CTK zufolge.

Es wird angenommen, dass sich die Enten bei freilebenden Wasservögeln angesteckt haben. Um den Infektionsherd wurden eine Schutzzone mit einem Radius von drei Kilometern und eine Überwachungszone eingerichtet. Frahelz liegt in der Südböhmischen Region, knapp 200 Kilometer östlich von Regensburg.

© dpa
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