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Frau lügt und löst damit Großeinsatz in Dresden aus

Stundenlang suchen Einsatzkräfte der Polizei in Dresden nach einem Mädchen, das von einem Mann bedrängt und geflüchtet sein soll. Nun stellt sich heraus: Die Hinweisgeberin hat gelogen.
Absperrband
Absperrband der Polizei: Rund 180 Beamte der Bereitschaftspolizei durchkämmten den Wald. © Sebastian Kahnert/dpa

Mit einer Lügengeschichte über ein angeblich verfolgtes Mädchen hat eine Frau in Dresden einen stundenlangen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. «Im Rahmen der Ermittlungen ergaben sich Zweifel an den Aussagen der Hinweisgeberin. Letztlich räumte die Frau ein, dass der von ihr geschilderte Sachverhalt nicht der Wahrheit entspricht», teilte die Polizei am Montagabend mit und gab damit Entwarnung. Zuvor waren Hubschrauber, Fährtenhunde und insgesamt rund 180 Beamte im Einsatz.

Es werde geprüft, ob gegen die 35 Jahre alte Frau ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wird, hieß es. Die Passantin hatte den Angaben zufolge am Montagmorgen einen Notruf abgesetzt. Sie gab an, beobachtet zu haben, wie ein Kind von einem Unbekannten bedrängt wurde. Weiter gab die Frau an, das Mädchen im Grundschulalter habe sich losreißen können und sei in ein kleineres Waldstück geflüchtet. Der Täter sei ihr hinterhergelaufen.

Auch Hubschrauber im Einsatz

Bis in den frühen Abend hinein durchkämmten die Beamten der Bereitschaftspolizei den Wald, um Hinweise auf den Verbleib der beiden zu bekommen. Neben mehreren Fährtenhunden kam im Dresdner Stadtteil Prohlis auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. Mit dem Einbruch der Dunkelheit beendete die Polizei ihren Großeinsatz. Alle weiteren Schritte hingen nach Abschluss der Suche vor Ort von den Ermittlungen der Kriminalpolizei ab, sagte ein Sprecher.

Neben den polizeilichen Maßnahmen wie etwa der Spurensicherung wurde auch eine Abfrage bei den Schulen im Umkreis gestartet. «Dabei haben sich aber keine Hinweise auf ein vermisstes Kind ergeben», sagte der Polizeisprecher. Zudem läge derzeit auch keine Vermisstenmeldung zu dem Kind vor.

In der vergangenen Woche soll in einem anderen Fall eine Zwölfjährige von einem Unbekannten in Dresden bedrängt worden sein. In diesem Fall dauerten die Ermittlungen weiter an, erklärte die Polizei am Montagabend. Der Mann soll das Mädchen nach Angaben der Polizei in ein Waldstück gezogen haben. Als die Zwölfjährige laut um Hilfe rief, eilte eine ältere Frau zu Hilfe. Der Mann ließ von dem Mädchen ab und floh. Dabei soll es sich um einen schwarz gekleideten Mann handeln, etwa 1,85 Meter groß und mit einer schwarzen Stoffmaske.

© dpa
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