Wüst: Schon 14 Milliarden Corona-Wirtschaftshilfe ausgezahlt

10.01.2022 In Folge der Corona-Pandemie sind nach Angaben der Landesregierung allein in Nordrhein-Westfalen schon rund 14 Milliarden Euro an Wirtschaftshilfen ausgezahlt worden. «Ein solch gigantisches Hilfsprogramm gibt es kaum woanders auf der Welt», sagte Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) am Montagabend beim Jahresempfang der Industrie- und Handelskammer Düsseldorf laut Staatskanzlei. Das habe - gemeinsam mit dem hohen Engagement der Unternehmen mit auch schneller, kreativer Reaktion auf die neue Situation und allen Instrumenten wie Kurzarbeitergeld et cetera - dazu geführt, «dass wir im Vergleich zu anderen Volkswirtschaften glimpflich durch die Krise gekommen sind».

Hendrik Wüst spricht bei einer Pressekonferenz. Foto: David Young/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Klare Priorität ist es, die Schulen und Kitas so lange wie es eben geht offen zu halten», bekräftige Wüst vor den Wirtschaftsvertretern und fügte hinzu: «Diese Priorität bedeutet, dass im Zweifel eben an anderen Stellen zunächst das Infektionsgeschehen eingedämmt werden muss.» Kinder hätten schon zu viel gelitten in der Pandemie.

Der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz erklärte erneut den Vorteil einer Durchimpfung. «Nur die Impfung ist der Weg raus aus dem Schlamassel», sagte Wüst. Genau deshalb werde über eine Impfpflicht diskutiert.

Neben der Pandemie stehe das Land vor weiteren großen Herausforderungen. Dazu gehöre, eine starke Wirtschaft und Klimaschutz zu verbinden. Es gelinge nur das Eine, wenn auch das Andere gelinge. «Wir wollen alle Chancen nutzen, um Klimaschutz und Industrie zu versöhnen. Das ist ein Generationenprojekt. Wir müssen daraus ein Versöhnungsprojekt machen», erklärte Wüst weiter. Man tue alles, um die Klimaziele zu gewährleisten und dass es auch in Zukunft gut bezahlte Arbeitsplätze gebe. Seit dem Regierungswechsel 2017 seien in NRW siebenmal so viele Privathaushalte mit Gigabitanschlüssen versorgt worden.

© dpa-infocom GmbH

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