Wüst fordert «nationalen Kraftakt» beim Impfen

18.11.2021 Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat einen «nationalen Kraftakt» beim Impfen gefordert, um die vierte Corona-Welle zu brechen. Die Länder würden daher ihre Impfkapazitäten «massiv und flächendeckend ausbauen», sagte Wüst am Donnerstag nach den Bund-Länder-Gesprächen zur Corona-Lage in Berlin. In den Pflege- und Altenheimen sei mit den Auffrischungsimpfungen bereits begonnen worden. Nun solle allen Menschen frühestens fünf Monate nach der Grundimmunisierung ein Angebot für eine Auffrischungsimpfung gemacht werden. Zusätzlich zu den Hausärzten weiteten dafür alle Länder ihre Impfungen massiv aus. Der NRW-Regierungschef ist derzeit auch Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz.

Hendrik Wüst (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, nimmt im Anschluss an die Videokonferenz der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten an einer Pressekonferenz im Bundeskanzleramt teil. Foto: Michael Kappeler/dpa POOL/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bund und Länder wollen laut Beschlusspapier mobile Impfteams, Impfzentren, Krankenhäuser, niederschwellige Angebote, Arztpraxen, Betriebsärzte und Ärzte der Gesundheitsämter in die Impfkampagne einbeziehen. Auch Kindern zwischen fünf und elf Jahren soll nach der Ende November bevorstehenden Zulassung des erforderlichen Impfstoffs und der entsprechenden Verfügbarkeit in der zweiten Dezemberhälfte nach individueller Beratung und Risikoeinschätzung rasch eine Impfung angeboten werden.

Zuvor hatte am Donnerstag die Ständige Impfkommission (Stiko) ihre Empfehlung zu Auffrischimpfungen auf alle Personen ab 18 Jahren ausgeweitet. Auch ein flexiblerer Umgang mit dem Zeitabstand ist demnach vorgesehen: Die Auffrischimpfungen sollen in der Regel im Abstand von sechs Monaten zur letzten Impfstoffdosis der Grundimmunisierung erfolgen. Eine Verkürzung des Impfabstandes auf fünf Monate könne im Einzelfall oder wenn genügend Kapazitäten vorhanden sind erwogen werden.

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