Weil fordert Wachsamkeit gegen Antisemitismus

26.01.2022 Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust hat Ministerpräsident Stephan Weil gemahnt, dem Antisemitismus entschlossen entgegenzutreten. Vor 77 Jahren sei das Konzentrationslager Auschwitz befreit worden und es sei bis heute ein Symbol für ein in der Geschichte der Menschheit einzigartiges Verbrechen. «Wir gedenken der Millionen Opfer der Shoah - und ehren sie. Wir setzen damit auch ein eindeutiges Zeichen gegen die unerträgliche Verhöhnung der Opfer durch Corona-Leugner, die mit «Judensternen» auf die Straße gehen und antisemitische Verschwörungstheorien verbreiten», sagte der SPD-Politiker am Mittwoch.

Stephan Weil (SPD) hält eine Rede im niedersächsischen Landtag. Foto: Ole Spata/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der 27. Januar ist in Deutschland seit 1996 Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. Es ist der Jahrestag der Befreiung des NS-Vernichtungslagers Auschwitz 1945.

Als Gesellschaft müsse man die Stimme gegen die Parolen, die den Holocaust verharmlosten, erheben, betonte Weil. «Wir müssen alle gemeinsam sehr wachsam sein im Hier und Heute - jede und jeder von uns ist aufgerufen, jüdische Bürgerinnen und Bürger vor Bedrohungen, Beleidigungen und Gewalt zu schützen - auf der Straße und auch in der digitalen Welt», unterstrich Weil.

Er sei sehr froh über das vielfältige jüdische Leben in Niedersachsen. «Unser Land steht für Toleranz und Zusammenhalt - Antisemitismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit haben in Niedersachsen keinen Platz!»

© dpa-infocom GmbH

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