Kampf gegen Öl nach Schiffsunglück auf der Weser

09.08.2021 Zwei Schiffe kollidieren auf der Weser, das eine sinkt. Die Polizei sucht nach der Ursache und fragt auch bei Anglern und Radfahrern nach, wer was gesehen hat.

Nach einer Kollision auf der Weser im Landkreis Nienburg geht ein Schiff unter. Foto: J. Fernando Martinez Lopez/TNN/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Das Bergen eines gesunkenen Binnenschiffs aus der Weser wird nach Einschätzung der zuständigen Behörden noch mehrere Tage dauern. Am Montag kämpften Feuerwehrleute an der Unglücksstelle bei Marklohe im Kreis Nienburg vor allem gegen eine drohende Ölpest. Das teilte ein Sprecher des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes (WSA) Weser in Verden mit. Man nehme Diesel und andere ausgetretene Betriebsstoffe des Schiffes mit einer Maschine aus dem Wasser auf. Der Schiffsverkehr auf der Weser zwischen Nienburg und Drakenburg sei weiterhin gesperrt.

Das mit 600 Tonnen Mais beladene Binnenschiff «West Oder 1» unter polnischer Flagge war am Sonntagmittag nach der Kollision mit einem anderen Schiff gesunken. Die Besatzungen aus zwei Personen auf jedem Schiff blieben unverletzt. Die Schiffe seien mit ihrem Bug zusammengestoßen, teilte die Wasserschutzpolizei mit. Nach der Ursache werde gesucht. Die Polizei bat mögliche Zeugen sich zu melden - auch Angler oder Radfahrer am Ufer der Weser.

Das gesunkene Schiff wurde am Montag vom Havariekommissar des Versicherers inspiziert, wie der Sprecher des Schifffahrtsamtes sagte. Am Dienstag sollten Bergungsfirmen den Havaristen besichtigen und ihre Projekte vorstellen, wie das Schiff gehoben werden kann. Das Heranschaffen der notwendigen technischen Ausrüstung und die Bergung werde dann noch länger dauern.

© dpa-infocom GmbH

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