Ergebnisse zu weiteren Omikron-Verdachtsfällen erwartet

10.12.2021 Noch ist unsicher, wie groß der Rückschlag durch Omikron in der Pandemiebekämpfung sein wird. Vielerorts wird daher genau auf Verdachtsfälle und mögliche Bestätigungen geschaut. In Niedersachsen richtet sich der Blick daher von Wolfenbüttel nach Hannover.

Ein Forscher zeigt, wie ein PCR-Test für die Analyse auf Mutationen vorbereitet wird. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Nach zwei bestätigten Corona-Infektionen mit der Omikron-Variante im Landkreis Wolfenbüttel stehen nun zwei Verdachtsfälle in der Region Hannover im Blickpunkt. Das Niedersächsische Landesgesundheitsamt (NLGA) rechnete für diesen Freitag mit den Ergebnissen der Sequenzierungen beider Proben. Nach Angaben der Region Hannover war eine Person Ende November mit Symptomen von einer Reise zurückgekehrt. Zu dem zweiten Verdachtsfall soll kein direkter Kontakt bestanden haben.

Ähnlich wie bei vorherigen Varianten des Coronavirus stellt sich die Frage nach der Ausbreitung von Omikron. «Bereits bei der Alpha- und Delta-Variante wurde deutlich, dass sich ansteckendere Varianten des Virus auch über Ländergrenzen hinweg durchsetzen», sagte NLGA-Präsident Fabian Feil. Sollte sich bestätigen, dass die Omikron-Linie deutlich infektiöser ist als die Delta-Variante, geht er davon aus, dass sie sich auch in Niedersachsen durchsetzen wird.

Die zuerst im südlichen Afrika nachgewiesene Variante B.1.1.529 wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als «besorgniserregend» eingestuft. Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC spricht von ernsthaften Sorgen, dass die Variante die Wirksamkeit der Corona-Impfstoffe erheblich verringern und das Risiko von Reinfektionen erhöhen könnte. Welche genauen Auswirkungen die Variante hat, steht aber noch nicht fest. Mittlerweile sind in vielen Ländern Omikron-Fälle aufgetaucht.

Nach jüngsten Angaben der WHO ist die Variante in mindestens 57 Ländern nachgewiesen worden. Die Zahl der Omikron-Infektionen steige in Südafrika stark, aber es sei zu früh zu sagen, ob sich das Virus in anderen Weltregionen ähnlich ausbreite, hieß es am Mittwoch. Bei den beiden schon bestätigten Omikron-Fällen in Niedersachsen handelt es sich um Reiserückkehrer aus Südafrika.

© dpa-infocom GmbH

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