Der Trend geht zum Advents- oder Zweitweihnachtsbaum

24.11.2021 Die Weihnachtsbaum-Branche rechnet trotz Pandemie-Belastungen mit einer steigenden Nachfrage. Immer mehr Menschen stellen sich demnach einen zweiten Baum auf den Balkon.

Auf einer Weihnachtsbaumplantage von Ostseetanne werden Weihnachtsbäume verladen. Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Weihnachtsbaum-Verkäufer rechnen in diesem Jahr mit einer leicht steigenden Nachfrage. In immer mehr Haushalten stehe ein zweiter Baum auf dem Balkon oder der Terrasse, hieß es von der stellvertretenden Vorsitzenden des Verbands natürlicher Weihnachtsbaum (VNWB), Saskia Blümel. Insgesamt sei «die Nachfrage in den letzten Jahren deutschlandweit relativ konstant bei schätzungsweise 23 bis 25 Millionen Weihnachtsbäumen geblieben», dabei sei Mecklenburg-Vorpommern keine Ausnahme.

Neben dem Zweitbaum kaufen viele Kunden laut Blümel immer früher - statt dem klassischen Weihnachtsbaum sei es nun oft der Adventsbaum. Dies sei bei der zu rund 80 Prozent am meisten gefragten Baumsorte Nordmanntanne kein Problem, da sie sehr haltbar sei.

Preislich liegen die Bäume pro Laufmeter den Angaben zufolge aktuell bei 21 bis 27 Euro. Für Blautannen muss man hingegen nur 12 bis 16 Euro hinblättern, bei Fichten 9 bis 12 Euro. Bei der Frage nach der Größe entscheiden sich der Weihnachtsbaum-Verkäuferin zufolge jedoch immer mehr Kunden für einen kleineren Baum: «Früher wurden mehr große «raumhohe» Bäume verkauft», heute liege die durchschnittliche Größe zwischen 1,5 und 1,75 Metern.

Bei Marlow, einem kleinen Ort zwischen Rostock und Stralsund, hat der Verbandsvorsitzende Benedikt Schneebecke seinen Betrieb. Er sagte, wenngleich die Nachfrage nicht eingebrochen sei, werde die Branche dennoch negativ von der Corona-Pandemie beeinflusst.

70 Prozent der Weihnachtsbäume in Deutschland werden seinen Angaben zufolge von Saisonkräften gefällt - für diese müssen nun nicht nur tägliche Corona-Tests, sondern auch eine Unterbringung in getrennten Gruppen mit unterschiedlichen Essenszeiten organisiert werden. Das koste mehr Geld. Daneben fielen Großabnehmer weg, da Firmenfeiern und Weihnachtsmärkte abgesagt würden, so Schneebecke.

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