Corona-Regeln vielerorts ausgereizt: Wie geht es weiter?

14.12.2021 In immer mehr Teilen Mecklenburg-Vorpommerns gilt die Warnstufe Rot plus. Damit gelten die strengsten von der Landesregierung vorgesehenen Corona-Regeln. Was kommt als nächstes?

Ein Zettel mit den Hinweisen für die sogenannten 3G und 2G Regeln klebt an einer Bar. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

In immer mehr Regionen Mecklenburg-Vorpommerns gelten die strengsten von der Landesregierung vorgesehenen Corona-Regeln. Seit diesem Dienstag ist neben der Hansestadt Rostock und den Landkreisen Rostock und Mecklenburgische Seenplatte auch Vorpommern-Rügen betroffen. In Vorpommern-Greifswald gelten die Verschärfungen ab Mittwoch. Das Schweriner Gesundheitsministerium will nun erst einmal die Wirkung der Maßnahmen abwarten.

Alexander Kujat, Sprecher des Schweriner Gesundheitsministeriums, verwies darauf, dass die Corona-Maßnahmen erst kürzlich mehrmals verschärft wurden. Zudem seien die Einschränkungen in den betroffenen Landesteilen bereits weitreichend und würden teilweise noch nicht sehr lange gelten oder erst noch in Kraft treten.

Am Montag befand sich der Landkreis Vorpommern-Greifswald den siebten Tag in Folge auf der roten Corona-Warnstufe. Mit der dortigen Verschärfung zum Mittwoch gelten in fünf der acht kreisfreien Städte beziehungsweise Landkreise in Mecklenburg-Vorpommern die derzeit strengsten vorgesehenen Corona-Regeln.

Weihnachtsmärkte sind dementsprechend untersagt - weshalb nun auch der Greifswalder Weihnachtsmarkt schließen muss. Ebenso müssen etwa Kinos, Theater, Opernhäuser, Freizeitparks oder Indoorspielplätze geschlossen bleiben. Öffentliche Veranstaltungen wie Tanzveranstaltungen sowie geschlossene Gesellschaften in Gaststätten sind untersagt, ebenso öffentliche Sportveranstaltungen oder der öffentliche Betrieb von Schwimm- und Spaßbädern. Ausnahmen gelten etwa für den Vereinssport oder den Schwimmunterricht.

Zudem wurde landesweit vor Kurzem prinzipiell die 2G-Regelung für den Einzelhandel eingeführt. Demnach dürfen - unabhängig von der Inzidenz - nur noch Geimpfte und Genesene in die Läden. Ausnahmen gelten für Geschäfte mit Waren des täglichen Bedarfs. Auch gelten im Nordosten neuerdings strengere Kontaktbeschränkungen für Treffen von Ungeimpften.

Die Notwendigkeit weiterer Maßnahmen wird laut Kujat fortlaufend diskutiert. Das Kabinett nahm am Dienstag bundesweit beschlossene Maßnahmen in die Corona-Landesverordnung auf, wie Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) sagte. So dürften sich etwa Ungeimpfte privat nur noch mit zwei weiteren Personen treffen. Kinder bis 14 Jahre seien ausgenommen. Nehmen nur Geimpfte an privaten Treffen teil, könnten sich bis zu 30 Menschen in Innenräumen und bis zu 100 draußen treffen. Ansammlungen zu Silvester seien an Orten verboten, die von den Kommunen festgelegt würden.

© dpa-infocom GmbH

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