Corona-infizierte «Gorch Fock»-Crewmitglieder gelandet

09.01.2022 Corona an Bord: Infizierte in der Stammbesatzung des deutschen Segelschulschiffs «Gorch Fock» verzögern die erste Ausbildungsfahrt nach Jahren in der Werft. Da der Dreimaster derzeit vor Teneriffa liegt, muss die Luftwaffe beim Heimtransport der Infizierten helfen.

Personen in Zivilkleidung verlassen mit uniformierten Soldaten das kurz zuvor gelandete MedEvac-Flugzeug der Luftwaffe. Foto: Jonas Walzberg/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Mit Corona infizierte Crewmitglieder des Marine-Segelschulschiffs «Gorch Fock» sind von den Kanaren aus nach Deutschland geflogen worden. Gemeinsam mit dem Sanitätsdienst der Bundeswehr seien die Covid-Patienten in einem Spezialflugzeug A310 MedEvac von Teneriffa nach Hause gebracht worden, sagte ein Luftwaffensprecher. Demnach landete der Airbus mit 14 Personen an Bord am Samstagabend in Hamburg-Fuhlsbüttel.

Ein dpa-Fotoreporter beobachtete, wie Personen in Zivilkleidung und Uniformen aus dem Flugzeug stiegen. Auf dem Rollfeld standen ein Bundeswehrbus, ein Notarzt- und ein Rettungswagen bereit. Mit dem Bus ging es dann auf die Autobahn 7 Richtung Norden - mutmaßlich nach Kiel, dem Heimathafen der «Gorch Fock».

Zum Zustand der Infizierten konnte ein Marinesprecher am Sonntag keine Angaben machen. Auch ob sie in ihren Einheiten untergebracht wurden oder zu Hause in Quarantäne sind, sagte er nicht. Am vergangenen Mittwoch hatte die Marine von acht infizierten Crew-Mitgliedern ohne oder mit nur leichten Symptomen berichtet. Knapp 20 Frauen und Männer waren als Kontaktpersonen identifiziert und in Quarantäne in einem Hotel untergebracht worden.

Die Corona-Fälle in der Stammbesatzung der «Gorch Fock» hatten den Beginn der ersten Ausbildungsfahrt des Segelschulschiffs nach jahrelanger Restaurierungspause verzögert. Die Bark liegt derzeit im Hafen von Santa Cruz auf der Kanaren-Insel Teneriffa. Die Anreise der Offiziersanwärter für die vorgesehene Ausbildungsfahrt musste verschoben werden.

Erst Anfang Oktober vergangenen Jahres war der runderneuerte Dreimaster nach jahrelanger Werft-Zeit nach Kiel zurückgekehrt. Die Kosten für die Sanierung waren in den vergangenen Jahren von zunächst geplanten 10 auf 135 Millionen Euro gestiegen. In Kiel werden Schiff und Crew im März zurückerwartet.

© dpa-infocom GmbH

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