Bundesversammlung-Nominierung: Merkel, Kaiser und Zöllner

08.12.2021 Prominente und Landespolitiker sollen Mecklenburg-Vorpommern bei der Wahl des nächsten Bundespräsidenten im Februar in Berlin vertreten. 16 Wahlfrauen und Wahlmänner darf der Schweriner Landtag entsenden.

Das Logo der CDU steht an der Eingangstür einer Geschäftsstelle. Foto: Fabian Strauch/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Ex-Kanzlerin Angela Merkel (CDU) ist von der CDU-Landtagsfraktion Mecklenburg-Vorpommern für die Bundesversammlung nominiert worden, die den nächsten Bundespräsidenten oder die nächste Bundespräsidentin wählt. Dem Vernehmen nach will die SPD-Fraktion Schlagersänger Roland Kaiser aufstellen. Die Linke nominiert neben Vize-Ministerpräsidentin Simone Oldenburg den Sänger Dirk Zöllner, wie eine Sprecherin sagte.

Mecklenburg-Vorpommern kann neben den Bundestagsmitgliedern aus dem Bundesland 16 weitere Wahlfrauen und Wahlmänner in die Bundesversammlung entsenden, die am 13. Februar 2022 den neuen Bundespräsidenten oder die neue Bundespräsidentin wählt. Sie besteht aus den 736 Bundestagsmitgliedern und 736 weiteren Wahlpersonen, die von den Landtagen bestimmt werden. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier will erneut als Kandidat antreten.

Der Landtag in Schwerin wird in der kommenden Woche über die Nominierungen der Fraktionen entscheiden. Die Kandidatenliste der SPD soll in der Fraktion bis dahin beschlossen werden, wie eine Fraktionssprecherin sagte. Die FDP schlägt ihren Fraktionsvorsitzenden René Domke vor, wie es von dort hieß. Die Grünen wollen ihren Fraktionschef Harald Terpe entsenden. Die AfD als größte Oppositionsfraktion hat drei Kandidaten aufgestellt.

Auf der Vorschlagsliste der CDU-Fraktion, die auf der Internetseite des Landtags veröffentlicht wurde, stehen neben Merkel auch Mecklenburg-Vorpommerns Ex-Minister Katy Hoffmeister (Justiz) und Torsten Renz (Inneres) sowie die Fraktionsmitglieder Franz-Robert Liskow, Daniel Peters und Sebastian Ehlers. Über Merkels Nominierung sagte Liskow dem NDR, damit wolle sich die CDU «auch ein klein wenig bedanken, für das, was sie für das Land getan hat». Angela Merkel hatte ihren Bundestagswahlkreis in Vorpommern.

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