Bas: Dankbar, dass Kimmich Debatte angestoßen hat

31.10.2021 Mit seinem öffentlichen Bekenntnis, sich nicht impfen lassen zu wollen, hat Nationalspieler Kimmich Kritik auf sich gezogen. Doch der Debatte kann Bundestagspräsidentin Bas auch etwas Gutes abringen.

Bärbel Bas (SPD) spricht nach ihrer Wahl zur Bundestagspräsidentin bei der konstituierenden Sitzung des neuen Bundestags. Foto: Kay Nietfeld/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die neue Bundestagspräsidentin Bärbel Bas erhofft sich von der Impf-Debatte um Joshua Kimmich auch positive Effekte.

Sie sei dem Nationalspieler des FC Bayern München «sogar dankbar, dass er die Debatte über Langzeitfolgen der Impfungen vor dem Winter noch einmal angestoßen hat», sagte die SPD-Politikerin der Düsseldorfer «Rheinischen Post». An diesem Beispiel sollten Politiker und Wissenschaftler stärker Gerüchte von Langzeitschäden aufklären.

«Vielleicht lassen sich dann noch mehr Menschen von einer Impfung überzeugen, bevor sie von der vierten Welle erwischt werden, die jetzt rollt. Insofern kommt die Äußerung von Joshua Kimmich aus meiner Sicht zum richtigen Zeitpunkt», sagte die bisherige Gesundheitspolitikerin Bas.

In Deutschland setzt sich der seit gut zwei Wochen anhaltende Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz fort. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 149,4 an. Am Vortag hatte der Wert bei 145,1 gelegen, vor einer Woche bei 106,3.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 16.887 Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.24 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 13.732 Ansteckungen gelegen.

Kimmich hatte am 23. Oktober nach dem 4:0 der Bayern gegen Hoffenheim eingeräumt, nicht gegen das Coronavirus geimpft zu sein. Das hatte bei teilweisem Verständnis heftige Kritik zur Folge. Er habe «persönlich noch ein paar Bedenken, gerade, was fehlende Langzeitstudien angeht», hatte der 26 Jahre alte Nationalspieler erklärt. Sie treffe sich «gerne mit Joshua Kimmich auf einen Kaffee», sagte Bas und betonte: «Um es klar zu sagen: Trotz millionenfacher Impfungen gibt es keine Hinweise, die auf Langzeitschäden hindeuten.»

© dpa-infocom GmbH

Weitere News

Top News

1. bundesliga

Bundesliga: Nach Talfahrt: Hoffenheim trennt sich von Trainer Hoeneß

Internet news & surftipps

Social Media: Musk mauert bei Twitter-Übernahme - Aktie fällt

Tv & kino

Filmfestspiele: Der Roter Teppich in Cannes ist ausgerollt

Tv & kino

Mit 83 Jahren: Schauspieler Rainer Basedow gestorben

Reise

Neues aus der Reisewelt: Mountainbiken im Pitztal und Kunstsauna in Finnland

Games news

Featured: Koop-Game We Were Here Forever: Dieses Puzzlespiel hält sich in den Steam-Charts

Internet news & surftipps

Studie: Corona-Pandemie treibt Abschied von Brief und Fax voran

Das beste netz deutschlands

Verbraucherschützer bemängeln: Mieses Internet: Preisminderung oft nicht nachvollziehbar

Empfehlungen der Redaktion

Regional bayern

Bärbel Bas: Dankbar, dass Kimmich Debatte angestoßen hat

Panorama

Pandemie: RKI registriert 16.887 Corona-Neuinfektionen

Regional sachsen anhalt

RKI registriert 375 Neuinfektionen: Inzidenz steigt auf 122

Radsport

Bahnrad-Olympiasiegerin: Vogel: Impfung ist Bürgerpflicht - Kritik an Kimmich

Regional bayern

Nagelsmann sieht Winterpause als guten Zeitpunkt für Booster

Regional bayern

Kevin Kühnert: Kimmichs Verhalten «nicht schlüssig»

Regional nordrhein westfalen

Bonner Sozialethiker: Karnevalfeiern in Pandemie ist richtig

Panorama

Corona-Pandemie: RKI registriert 23.543 Neuinfektionen - Inzidenz bei 191,5