«Mehr Kaltschnäuzigkeit»: Hoffnung auf Trapp und Kostic

19.01.2022 Eintracht Frankfurt wird voraussichtlich wieder auf Stammtorwart Kevin Trapp und Offensivspieler Filip Kostic gegen Arminia Bielefeld bauen können. Beide sind nach Corona-Pausen ins Trainings zurückgekehrt.

Frankfurts Martin Hinteregger (l) und Torwart Kevin Trapp klatschen sich in der Halbzeit ab. Foto: Arne Dedert/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Hinten wieder mit dem Sicherheitsgaranten Kevin Trapp und in der Offensive mit Wirbelwind Filip Kostic: Eintracht Frankfurt hofft auf die Rückkehr der Schlüsselspieler in der Fußball-Bundesligapartie am Freitag (20.30 Uhr/DAZN) gegen Arminia Bielefeld. Der Torwart und der linke Außenstürmer mussten wegen Corona-Infektionen im Spiel beim FC Augsburg (1:1) pausieren. Nun sind sie wieder ins Training zurückgekehrt.

Cheftrainer Oliver Glasner will sich in den verbleibenden Übungseinheiten aber erstmal ein Bild von ihrem Leistungsvermögen machen. «Dann entscheiden wir, ob es für Bielefeld reicht», sagte er am Mittwoch. Nach zwei ebenfalls wegen einer Corona-Infektion verpassten Spielen gehe es auch Rechtsverteidiger Danny da Costa gut. Auch er trainiert wieder. Fraglich ist der Einsatz von Abwehrchef Martin Hinteregger. Der Österreicher habe «eine Problematik in der Schambeinregion», so Glasner. Über einen Einsatz werde am Spieltag entschieden.

Um weiter aussichtsreich im Kampf um einen Europacup-Platz zu bleiben, muss der hessische Tabellenachte gegen den Liga-16. drei Punkte einfahren und dabei konsequenter zur Sache gehen als zuletzt. Deshalb forderte Sportvorstand Markus Krösche, dass die Mannschaft «ein bisschen mehr Kaltschnäuzigkeit an den Tag» legen solle, um zu gewinnen. Seit der Heimniederlage im November 2006 (0:3) blieben die Frankfurter immerhin acht Bundesliga-Spiel gegen die Ostwestfalen unbesiegt.

«Bielefeld ist sehr laufstark und hat robuste Offensivspieler, zudem Schnelligkeit auf den Halbpositionen. Die Arminia hat eine klare Struktur», erklärte Glasner die Stärken des Gegners, fügte aber an: «Ganz klar: Wir möchten gewinnen!» Zuletzt war das gar nicht so einfach gegen die Arminia. Seit vier Bundesliga-Spielen ist sie ungeschlagen.

Etwas kümmern musste sich der 47 Jahre alte Coach um Stürmer Jesper Lindström, der vor der Winterpause mit Toren und Vorlagen den Durchbruch am Main hatte. Im neuen Jahr hingegen vergab er sowohl gegen Borussia Dortmund (2:3) und in Augsburg große Chancen - und erntete Kritik in den sozialen Medien. «Ich habe am Montag kurz mit ihm gesprochen und ihm gesagt, er soll sich nicht verunsichern lassen», berichtete Glasner. «Er hat super Laufwege und tolle Aktionen. Alles ist gut. Die zuletzt vergebenen Chancen werfen ihn nicht aus der Bahn.»

© dpa-infocom GmbH

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