Sturmtief über Norddeutschland: Fährverbindungen fallen aus

29.01.2022 Ein Sturmtief zieht über den Norden und sorgt für Unwetter an den Küsten. Viele Fährverbindungen fallen aus. Die Einsatzkräfte rücken wegen erster umgestürzter Bäume aus.

Bei Regenwetter kämpft sich ein Passant mit Regenschirm durch die Innenstadt. Foto: Boris Roessler/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat vor Unwettern an den Küsten gewarnt. Ein Orkantief zieht demnach vom Nordmeer in Richtung Baltikum und erfasst die Nordosthälfte Deutschlands. Der Höhepunkt des Sturms wird nach Angaben des DWD in der Nacht zum Sonntag erwartet. An der Nord- und Ostsee sowie in weiten Teilen Mecklenburg-Vorpommerns drohen orkanartige Böen mit Windgeschwindigkeiten von etwa 120 Stundenkilometern. Hinzu kommen drohende Sturmfluten.

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) sprach für Nord- und Ostsee Sturmflutwarnungen aus. Im Hamburger Elbegebiet könnten die Wasserstände in der Nacht zum Sonntag etwa 2 bis 2,5 Meter höher sein als das mittlere Hochwasser. Die Sturmflutwarnung gilt demnach dort bis etwa 2.00 Uhr am Sonntag.

Für die Ostseeküste ist bis Sonntagmorgen den Angaben zufolge noch die Niedrigwasserwarnung in Kraft. Allerdings sei zu erwarten, dass dann im Tagesverlauf des Sonntags die Wasserstände bis zu 130 Zentimeter über dem mittleren Wasserstand stiegen.

Wegen der Unwetterwarnungen wurden zahlreiche Fährverbindungen am Wochenende gestrichen. An der Nordsee fielen alle Verbindungen der Hallig-Linie der Wyker Dampfschiffs-Reederei (W.D.R.) am Wochenende aus, wie die Reederei am Samstag auf ihrer Website mitteilte. Auch Verbindungen ab Föhr, Amrum und Dagebüll waren betroffen.

In Mecklenburg-Vorpommern wurde der Fährverkehr auf der Ostsee zwischen Rostock und Gedser auf der dänischen Insel Falster eingeschränkt. Wie die Reederei Scandlines mitteilte, fielen mehrere Verbindungen von Samstagnachmittag bis Sonntagmorgen aus. Der reguläre Fahrplan solle am Sonntag mit den Fahrten jeweils ab Rostock und Gedser um 11.15 Uhr wieder aufgenommen werden.

Die Reederei Hiddensee kündigte am Samstag einen bis Sonntag geltenden Sonderfahrplan zwischen Schaprode und der Insel Hiddensee an.

In Schleswig-Holstein waren die ersten Folgen des Sturmtiefs bereits am Samstagmittag spürbar. Eine Polizeisprecherin in Lübeck berichtete von vermehrten Einsätzen ab etwa 13.00 Uhr. Demnach stürzten erste Bäume auf die Fahrbahn, Straßenschilder und ein Bauzaun fielen um.

© dpa-infocom GmbH

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