Unbedachte Fotoveröffentlichung hat strafrechtliche Folgen

08.12.2021 Die unbedachte Veröffentlichung eines Bildes von einem Maschinengewehr mit einer als Amok-Ankündigung zu verstehenden Botschaft in den Sozialen Medien hat am Dienstag zu einem größeren Polizeieinsatz geführt. Die Ermittlungen führten zu einem 19-Jährigen, der in der Nähe von Husum lebt, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Er muss sich nun strafrechtlich verantworten.

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Da eine bevorstehende Tat zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde der junge Mann festgenommen. Er bezeichnete seine Veröffentlichung den Angaben zufolge als dummen Scherz. Bei einer Durchsuchung wurden zwar drei Softairwaffen gefunden, Kriegswaffen oder weitere Hinweise auf eine Amoktat jedoch nicht. Der 19-Jährige wurde nach seiner Vernehmung wieder entlassen.

Die Polizei warnte anlässlich des Falls dringend davor, Bilder von Waffen mit entsprechenden Mitteilungen zu veröffentlichen. Ein vermeintlicher Scherz, könne für den Verursacher empfindliche Strafen nach sich ziehen.

© dpa-infocom GmbH

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