Volleys in Königsklasse: Schwache Annahme, starker Angriff

02.12.2021 Selbst nach einem Sieg ohne Satzverlust in der Champions League sehen die Berlin Volleys noch Steigerungspotenzial. «Wir hatten Schwierigkeiten in der Annahme», bemängelte Trainer Cedric Enard nach dem klarren 3:0 (26:24, 25:16, 25:21) des deutschen Meisters gegen Serbiens Volleyball-Titelträger Vojvodina Novi Sad am Mittwoch zum Start der Gruppenphase in der Königsklasse.

Der Cheftrainer der BR Volleys: Cedric Enard. Foto: Michael Hundt/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Nach der nur 74 Minuten dauernden Partie vor 2003 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle kam der Franzose Enard zu dem Schluss: «Alles in allem war das nicht unser bestes Spiel in dieser Saison.»

Ihre nächste Partie in der Champions League bestreiten die BR Volleys am 15. Dezember beim Außenseiter Benfica Lissabon. Erst im neuen Jahr am 12. Januar kommt es im Pool D zum Kräftemessen mit dem Favoriten Zenit St. Petersburg in Berlin. Danach folgen die Rückspiele.

Beeindrucken konnten die BR Volleys gegen Novi Sad mit einem variantenreichen Angriffsverhalten. Ruben Schott tat sich dabei mit einer Angriffsquote von 67 Prozent besonders hervor. Ihm gelangen 15 Zähler, darunter drei Blockpunkte. Minimal übertroffen wurde er vom US-Amerikaner Benjamin Patch, der 16 Bälle im Feld des Gegners versenkte. Sowohl Schott als auch Patch profitierten dabei maßgeblich von den klugen Pässen ihres Zuspielers Sergej Grankin. «Trotz unserer Annahmeprobleme haben wir stark angegriffen», sagte Enard - also auch lobende Worte vom Trainer.

Es gab für die Volleys einige wenige kritische Momente im Spiel, etwa als sie im ersten Satz 15:18 zurücklagen. «Der Rhythmus hat uns anfangs noch gefehlt», sagte Diagonalangreifer Patch, «aber wir sind eine Mannschaft, die an sich glaubt und ruhig bleibt. Das war für uns der Schlüssel zum Erfolg».

Ihr Erfolgskonto in dieser Saison haben die BR Volleys weiter verbessert: 14 Siege in 14 Pflichtspielen. Weiter geht es für das Team am Samstag in der Bundesliga. Dann gastiert der VfB Friedrichshafen mit Ex-Volleys-Trainer Mark Lebedew in der Max-Schmeling-Halle.

© dpa-infocom GmbH

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