Inzidenz in Brandenburg auf Höchststand seit Jahresanfang

09.01.2022 Die Sieben-Tage-Inzidenz erreicht in Brandenburg weiter Höchstwerte. Die Ampel für den Anteil von Covid-Patienten in den tatsächlich betriebenen Intensivbetten zeigt auf Rot.

Ein medizinischer Mitarbeiter führt einen Corona-Schnelltest durch. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Wert der Sieben-Tage-Coronainzidenz ist in Brandenburg auf den Höchststand seit Jahresanfang gestiegen. Am Sonntag meldete das Landesgesundheitsministerium einen Wert von 503,9, in der Vorwoche lag er bei 366,5 - berechnet aus der Zahl der Ansteckungen innerhalb von sieben Tagen bei 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Damit hat das Land weiter bundesweit die fünfthöchste Sieben-Tage-Inzidenz. An der Spitze lag den Angaben zufolge Bremen (1032,6).

Nach den Bund-Länder-Beschlüssen wurden auch für Brandenburg am Freitag schärfere Regelungen für den Besuch von Gaststätten, Bars und Kneipen angekündigt. Dort soll die 2G-plus-Regel gelten: Wer geimpft oder genesen ist, müsse künftig entweder einen negativen Corona-Test vom selben Tag oder eine Auffrischungsimpfung nachweisen. Das Kabinett will die Corona-Verordnung spätestens am 18. Januar ändern.

Die Zahl der neuen Corona-Ansteckungen wurde mit 1088 Fällen angegeben. Am Samstag wurden 1884 Fälle gemeldet, am Freitag waren es 2011. Aufgrund des Wochenendes kann es zu Verzögerungen bei der Weiterleitung der Meldungen kommen.

In Brandenburg wurde die höchste Sieben-Tage-Inzidenz in den Landkreisen Prignitz mit 587,4 und Oder-Spree mit 567,3 ermittelt.

Die Zahl neuer Krankenhauspatienten mit Covid-19 pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen blieb wie am Vortag bei 4,86 - nach 4,9 am Freitag. Das Warnsystem zeigte in diesem Bereich weiter Gelb an. Neben der Sieben-Tage-Inzidenz lag der Anteil der tatsächlich betriebenen Intensivbetten mit Covid-19-Patienten mit 20,2 Prozent im roten Bereich des Warnsystems. Die Zahl der Toten erhöhte sich um 3 auf 4798.

Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) hat sich gegen die Verstaatlichung privater Krankenhäuser ausgesprochen. Wer versuche, Gewinnmaximierung zu betreiben, dem müsse man ganz klare Grenzen setzen, sagte Nonnemacher der Online-Ausgabe der «Ärzte Zeitung» (Sonntag). Zuletzt hatte die Linksfraktion im Brandenburger Landtag gefordert, private Krankenhäuser zurück in die öffentliche Hand zu holen.

In Brandenburg sind 1,7 Millionen Menschen mindestens einmal geimpft (Impfquote: 67,6 Prozent). Rund 1,6 Millionen Menschen sind vollständig geimpft (Impfquote: 65,1 Prozent). Darüber hinaus haben im Land bislang knapp 900.000 Menschen eine Auffrischungsimpfung erhalten (Impfquote: 35,4 Prozent).

© dpa-infocom GmbH

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