Interesse an Kinderimpfungen groß: Termine oft ausgebucht

16.12.2021 Die Nachfrage nach Terminen zum Start der Kinderimpfungen gegen Corona in den Brandenburger Arztpraxen ist groß. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur unter fünf Praxen, die in dieser Woche mit den Impfungen gestartet sind. So waren in Kinderarztpraxen in Bernau (Barnim), Erkner (Oder-Spree), Falkensee (Havelland), Cottbus und Brandenburg an der Havel mit Stand Donnerstag alle Termine entweder ausgebucht oder stark nachgefragt. Manche Praxen hatten erst wieder freie Termine im kommenden Januar, wie sie berichteten. Aktuell wollen sich 140 Arztpraxen im Land an den Impfungen von Kindern beteiligen. In dieser Woche begannen zunächst etwa acht Kinderarztpraxen mit den Impfungen, weitere steigen in den kommenden Wochen mit ein, darunter in Bad Belzig (Potsdam-Mittelmark), Bad Wilsnack (Prignitz) und Eberswalde (Barnim).

Im Impfbereich Kinder eines Impfzentrums hängt ein Plakat mit einem Teddybären. Foto: Fabian Sommer/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«Die Nachfrage nach den Kinder-Impfungen ist riesig», bestätigte auch der Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung (KVBB), Christian Wehry. Termine seien häufig schon bis weit in den Januar hinein vergeben. Zum Teil werde auch am Wochenende, zusätzlich zur normalen Praxistätigkeit, geimpft. «In vielen Praxen werden gemäß der Stiko-Empfehlung prioritär Kinder mit Vorerkrankungen beziehungsweise mit gefährdeten Personen im direkten familiären Umfeld geimpft», so der Sprecher. Wehry hat die Hoffnung, dass sich die Situation zu Beginn des neuen Jahres entspannt, wenn noch mehr Praxen mit den Impfungen von fünf- bis elfjährigen Kindern starten.

Wie sich die Impfquote entwickeln wird, sei abhängig von der Menge des Impfstoffs, so Wehry. Dieser soll ab dem 10. Januar über die Apotheken an die Praxen geliefert werden. Konkrete Liefermengen seien den Kassenärzten nicht bekannt. «Das erschwert die Planung ungemein», kritisierte der KVBB-Sprecher. Detlef Reichel, Landesvorsitzender des Berufsverbandes der Kinderärzte/Jugendmedizin hatte in der vergangenen Woche wegen der zunächst strengen Kontingentierung des Impfstoffs für Verständnis geworben, dass es zunächst nur sehr begrenzt offene Impfangebote in den Kinderarztpraxen geben werde.

© dpa-infocom GmbH

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