Geoforschungszentrum wird 30: Ministerin würdigt Einrichtung

25.01.2022 Brandenburgs Wissenschaftsministerin Manja Schüle (SPD) hat das deutsche Geoforschungszentrum (GFZ) in Potsdam zum 30-jährigen Bestehen gewürdigt. «Es verfügt über eine ausgezeichnete Expertise im Bereich der Erdsystemforschung – weltweit einmalig», erklärte Schüle am Dienstag beim virtuellen Neujahrsempfang in einem vorab aufgezeichneten Interview. Sie wünsche sich, dass es mit Hilfe der Forschung am GFZ gelinge, die Herausforderungen des Klimawandels zu meistern und Ideen zu entwickeln, wie der Lebensraum Erde erhalten werde könne. Die Forschungseinrichtung wurde 1992 gegründet und gehört zur Helmholtz-Gemeinschaft.

Brandenburger Ministerin Manja Schüle (SPD). Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Ministerin erinnerte an Zukunftsthemen, die in der Einrichtung bearbeitet würden. Beispielsweise gebe ein Hochwasserrisikomodell eine genauere Einschätzung zu Hochwassern in den nächsten Jahren. Damit können Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel bestmöglich entwickelt und Geld für den Hochwasserschutz effizient eingesetzt werden, erläuterte Schüle. Die Kernkompetenzen des GFZ liegen den Angaben zufolge unter anderem in der Anwendung und Entwicklung von Satellitentechnologien, der Durchführung von Forschungsbohrungen sowie der Analyse und Modellierung von Geoprozessen.

Das GFZ ist das nationale Forschungszentrum für Geowissenschaften in Deutschland. 1300 Mitarbeitende forschen zu Geochemie, Geodäsie, Geodynamik und Geoökologie sowie zu Naturkatastrophen. Das Institut erhält in diesem Jahr rund 67 Millionen Euro im Rahmen der gemeinsamen Bund-Länder-Förderung.

Im vergangenen Juni wurde das neue Labor des GFZ auf dem Potsdamer Telegrafenberg eröffnet. Die Forschungseinrichtung will in den neuen Räumlichkeiten unter anderem die Wechselwirkungen von tief unter der Erde lebenden Organismen mit dem Klima untersuchen.

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