BR Volleys in Lüneburg: Niederlage wäre «kein Weltuntergang»

26.11.2021 Den Berlin Volleys bleibt keine Zeit zum Verschnaufen. Innerhalb von nur drei Wochen bestreitet die in dieser Saison noch unbesiegte Mannschaft am Samstag (17.30 Uhr) bei der SVG Lüneburg ihr fünftes Auswärts-Pflichtspiel in Serie. Geschäftsführer Kaweh Niroomand regt an, einigen dauerbelasteten Akteuren wie etwa Zuspieler Sergej Grankin eine Pause zu gönnen. «Wenn wir dann mal verlieren sollten, wäre das für uns auch nicht gleich ein Weltuntergang», sagte Niroomand.

Volleybälle liegen in einer Halle. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Mit der Optimal-Punktzahl von 27 aus neun Spielen führen die Berliner die Bundesliga-Tabelle souverän an. Verfolger SWD powervolleys Düren, der noch eine Partie mehr bestritten hat, liegt bereits sechs Zähler zurück. Für die Volleys ist das Spiel in der neuen, 3500 Zuschauer fassenden Mehrzweckhalle in Lüneburg zugleich die Generalprobe für den Auftakt in der Champions-League-Gruppenphase am Mittwoch daheim gegen Serbiens Meister Vojvodina Novi Sad.

Gegen die Lüneburger zählt auch Mittelblocker Georg Klein zum Kader des deutschen Meisters. An einen längeren Einsatz des 30-Jährigen, der wegen der personellen Notlage auf dieser Position kurzfristig reaktiviert wurde, ist aber nicht zu denken. «Er wird auf der Bank sitzen», sagte Niroomand. Klein reist auch nicht mit der Mannschaft an, sondern aufgrund seines Dienstes bei der Polizei individuell erst am Spieltag.

Immer noch Ratlosigkeit herrscht bei den BR Volleys über ihre Schwächephase im letztlich mit 3:1 gewonnenen Pokal-Viertelfinale bei den United Volleys Frankfurt am Mittwoch. Da war die Mannschaft nach 2:0-Satzführung und einem sicheren 13:5-Vorsprung im dritten Satz völlig aus dem Tritt gekommen und verhinderte nach 20:24-Rückstand im vierten Durchgang nur mühsam einen Tiebreak. «Das schlüssig zu erklären, dazu fehlt mir die Fantasie. So etwas darf unseren Leuten mit ihrer internationalen Erfahrung nicht passieren», rügte Niroomand rückblickend.

© dpa-infocom GmbH

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