Alba-Profi freut sich auf Wiedersehen mit Maccabi Tel Aviv

24.11.2021 Mit viel Respekt erwartet Alba Berlin in der Euroleague den israelischen Basketball-Serienmeister Maccabi Tel Aviv. «Sie haben 15 sehr gute Spieler. Da werden wir alle vor allem in der Defensive gefordert sein», sagte Trainer Israel Gonzalez vor der Begegnung am Donnerstag (20.30 Uhr/Magentasport). Alba konnte noch nie in der neuen Königsklasse gegen Maccabi gewinnen.

Ein Ball liegt auf einem Basketball-Spielfeld. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Für Flügelspieler Yovel Zoosman wird es eine besondere Partie werden. «Natürlich ist das kein normales Spiel für mich», sagte der 23-Jährige. Der israelische Nationalspieler verbrachte fast seine ganze Karriere bei Maccabi, bevor er im Sommer den Schritt nach Berlin wagte. Jetzt spielt er das erste Mal gegen seinen Ex-Club. «Es wird schon etwas emotional werden. Aber wenn das Spiel losgeht, müssen die Gefühle und Emotionen zur Seite gelegt werden», sagte er.

Ganz emotionsfrei wird es aber nicht gehen. Seine Mutter und seine Schwester werden extra für die Partie nach Berlin kommen. «Das bedeutet mir sehr viel, weil sie mich immer unterstützt haben. Dank ihnen bin ich da, wo ich jetzt bin. Da wäre es schön, mit ihnen auch das erste Mal gegen Maccabi zu gewinnen», sagte Zoosman. Beweisen muss er in der Partie aber niemandem etwas. «Höchstens mir selbst. Ich will dem Team helfen, wo ich kann», sagte er.

Mit seinen ehemaligen Kollegen steht Zoosman noch in regem Kontakt. «Fast mit der gesamten Mannschaft», sagte er. Besonders eng ist der Kontakt zu Oz Blayzer und Angelo Caloiaro. «Wir haben ein sehr gutes Verhältnis. Sie haben auch schon gesagt, dass wir nach dem Spiel noch was essen gehen wollen», verriet er.

Seine Entscheidung, Tel Aviv zu verlassen und nach Berlin zu kommen, hat Zoosman bisher zu keiner Sekunde bereut. «Ich bin hier von Anfang an herzlich aufgenommen worden und genieße wirklich jeden Moment mit dem Team», sagte er. Und nach anfänglichen Schwierigkeiten findet sich der Israeli auch immer besser im Alba-System zurecht. «Ich verstehe mehr und mehr, was das Team von mir braucht und was der Coach erwartet. Aber es ist ein Prozess und ich habe immer noch viel zu lernen», sagte er.

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