Mieses Weihnachtswetter mit viel Regen: Schnee im Nordosten

26.12.2021 Grau und nass - das Weihnachtswetter fiel in diesem Jahr in weiten Teilen Bayerns ausgesprochen mies aus. Und die Wettervorhersage macht wenig Hoffnung auf Winterwetter.

Ein Baum steht im Nebel auf einem Feld. Foto: Thomas Frey/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Am Weihnachtswochenende lag Bayern weitgehend unter Regenwolken. Im Nordosten des Freistaates gab es am Samstagmorgen Schnee und am Sonntag leichten Dauerfrost. Einem Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zufolge soll es dort auch am Montag winterlich bleiben. Im Alpenraum gab es am zweiten Feiertag Regen, am Montag soll es dort trocken und zeitweise sonnig sein.

Aus dem Norden Deutschland komme sehr kalte Luft nach Bayern, aus dem Süden ziehe milde Luft nach Norden, und im Bereich Bayerischer Wald, Franken und Spessart träfen die unterschiedlichen Luftmassen aufeinander, erklärte der Fachmann. In der Nacht zum Sonntag verschoben sich diese Luftmassen weiter. Im Nordosten, wo es frostig war, fiel dann bei milderen Temperaturen Regen auf gefrorenen Boden. Es gab Glatteis. Gerade in Oberfranken und der Oberpfalz führte dies zu etlichen Verkehrsunfällen, die zumeist glimpflich ausgingen.

Im nordöstlichsten Eck Bayerns, dem Hofer Land, zeigten die Thermometer mit um die minus vier Grad die kältesten Temperaturen an. Am Sonntag und in der Nacht zum Montag rechnete der DWD mit unwetterartigem, gefrierendem Regen. Im Süden des Freistaates sollte es frostfrei bleiben, im Allgäu bei rund sechs Grad über Null.

Viele Wolken, Regen und im Osten Schneefall, vereinzelt Glätte sowie Tauwetter im Süden lauten die Aussichten des DWD für Montag. Bis Neujahr dürfte das Wetter nicht mehr winterlich werden. Bis zu zehn Grad sagte der Sprecher. Mit einem Kälteeinbruch sei nicht zu rechnen. «Es ist zu warm für diese Jahreszeit.» Einziger Lichtblick: Sonnige Momente könnte es am Montag im Alpenraum geben.

Der Lawinenwarndienst meldete für die Allgäuer und oberbayerischen Alpen geringe bis mäßige Lawinengefahr. Probleme bereiteten Triebschnee und Nassschnee. Die Schneefallgrenze lag am Sonntag bei etwa 1500 Metern, mehr als zehn Zentimeter Neuschnee sollte es aber auch dort nicht geben.

© dpa-infocom GmbH

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