Zahlreiche Städte im Südwesten planen Weihnachtsmärkte

30.09.2021 Ob 3G-Regeln am Bratwurststand, Maskenpflicht oder Mindestabstand - die Weihnachtsmärkte dürften den Menschen einiges abverlangen in diesem Jahr. Entsprechende Planungen laufen.

Zwei Besucherinnen eines Weihnachtsmarktes stoßen mit Glühwein an. Foto: Christoph Schmidt/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Zahlreiche Städte im Südwesten wollen in diesem Jahr wieder Weihnachtsmärkte veranstalten. Das Sozialministerium, die kommunalen Landesverbände und Vertreter der Schausteller hatten sich darauf geeinigt, trotz der Gefahr einer weiteren Corona-Welle in diesem Jahr wieder Weihnachtsmärkte in Baden-Württemberg zu ermöglichen. Städte wie etwa Stuttgart, Freiburg und Ulm sowie Tübingen, Heidelberg oder Tuttlingen haben am Donnerstag darauf hingewiesen, dass entsprechende Planungen laufen und gesetzliche Vorgaben als Maßstab gelten. So soll etwa eine Maskenpflicht gelten, da Abstand auf Märkten nicht zuverlässig eingehalten werden könne.

Auch soll es dort Zugangskontrollen geben, wo Essen verzehrt wird. Dabei soll geprüft werden, dass Besucher entweder geimpft, genesen oder getestet sind. Andreas Kroll von der Veranstaltungsgesellschaft, die in Stuttgart den Weihnachtsmarkt organisiert, sagte, die Größe des Marktes werde nicht verändert: «Je weniger Platz es gibt, desto mehr Menschen drängen sich aneinander vorbei», sagte er. Das wolle man verhindern. In Tuttlingen hingegen gibt es den Angaben zufolge Pläne eines privaten Veranstalters, der einen abgespeckten Weihnachtsmarkt unter dem Titel «Adventstreff» anbieten möchte.

Die Stadt Tübingen will nach eigenen Angaben den Markt vorausschauend organisieren, so dass auch bei sich ändernden Corona-Regelungen nicht kurzfristig umgeplant werden muss. Auch in Karlsruhe soll es einen Weihnachtsmarkt geben. Die Stadt Freiburg nimmt örtliche Veränderungen vor und verlagert den Weihnachtmarkt vom Rathausplatz auf den etwas weniger zentral gelegenen Colombipark.

Gudrun Heute-Bluhm, das Geschäftsführende Vorstandsmitglied des Städtetags Baden-Württemberg, lobte, dass Kommunen und Schausteller mittlerweile Planungssicherheit haben: «Es ist ein wichtiges Signal für die Innenstädte und eine erfreuliche Aussicht für alle, dass in der Vorweihnachtszeit ein Stück angepasste Normalität möglich ist.»

© dpa-infocom GmbH

Weitere News

Top News

Job & geld

Altersvorsorge: Lohnt sich ein Riester-Vertrag?

Sport news

Australian Open: Bühne frei für «Barty Party»: Historischer Triumph?

Internet news & surftipps

Rechtsstreit: Mit Pseudonym auf Facebook? Für Altfälle rechtens

People news

Partnerschaft: Was Simone Thomalla an einem Mann schätzt

Tv & kino

Auszeichnungen: César-Filmpreise: Historienfilm und Rockoper als Favoriten

Tv & kino

Pandemie: Berlinale-Chefs verteidigen Präsenzfestival

Das beste netz deutschlands

Gib Ruhe, Google...: Google Assistant schweigt jetzt nach «Stopp!»

Internet news & surftipps

Software: Softwaregigant SAP übernimmt US-Finanz-Start-up

Empfehlungen der Redaktion

Regional baden württemberg

Tonnenweise Lebensmittel übrig nach Aus für Weihnachtsmärkte

Regional sachsen anhalt

Weihnachtsmärkte in Sachsen-Anhalt: Städte planen bereits

Regional niedersachsen & bremen

Weihnachtsmärkte sollen in Niedersachsen möglich sein

Regional baden württemberg

Städte halten trotz Corona-Lage an Weihnachtsmärkten fest

Panorama

Pandemie: Bummeln mit Abstand und Maske - Weihnachtsmärkte öffnen

Reise

Von Flensburg bis Frankfurt: Weitere Weihnachtsmärkte starten in Deutschland

Regional baden württemberg

Weihnachtsmärkte geben wegen strenger Corona-Regeln auf

Regional baden württemberg

Erste Weihnachtsmärkte öffnen für Besucher