Mehrere tausend Menschen bei Demos in Freiburg

15.01.2022 In Freiburg sind am Samstag mehrere tausend Menschen für und gegen die staatlichen Corona-Regeln auf die Straße gegangen. Rund um die Innenstadt zogen am Nachmittag laut Polizei etwa 6000 Gegner der Corona-Politik. In der Stadtmitte hatten sich zuvor etwa 2500 Menschen zu einer Gegendemonstration versammelt, um sich unter anderem gegen Verschwörungsideologien und Corona-Verharmlosung zu wenden. Nach Polizeiangaben schlossen sich im Anschluss an die Gegendemonstration rund 1000 Menschen zu einer nicht angemeldeten Versammlung zusammen, die nach Absprache mit den Beamten in Richtung Europaplatz zog. Größere Zwischenfälle verzeichnete die Polizei bei keiner der Demonstrationen.

Menschen stehen auf dem Platz der Alten Synagoge und demonstrieren gegen Impfgegner, Coronaleugner und Querdenker. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Freiburger Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort und wurde von auswärtigen Beamten unterstützt. Ihr Einsatzkonzept zielte darauf ab, dass sich beide Demo-Lager nicht in die Quere kommen. Weil die Polizei mit Verkehrsbehinderungen gerechnet hatte, sperrte sie vorsorglich einen Teil der B31 für den Verkehr. Größere Staus gab es aber nicht. Es galten Auflagen: Neben der Pflicht zum Tragen einer medizinischen Mund-Nase-Bedeckung waren die Demos auf bestimmte Bereiche begrenzt.

Alex Maier, der grüne Oberbürgermeister der Stadt Göppingen, appellierte am Samstag an die Gegner der Corona-Politik: «Melden Sie die Demonstration ordnungsgemäß an und halten Sie sich an die gesetzlichen Regeln.» Wer sogenannte Spaziergänge ohne Anmeldung organisiere, breche das Recht. Wer ohne Abstand und Mund-Nasen-Bedeckung in einer größeren Gruppe durch die Stadt ziehe, handle verantwortungslos. Weil er eine Eskalation vermeiden will, setzt Maier auf das Gespräch statt auf Verbote: Er lud Bürger für Montag (16.00 Uhr) zu einem Online-Gespräch ein. Über die städtische Facebook-Seite können dem Rathauschef Fragen gestellt und Ängste mitgeteilt werden, hieß es in einer Mitteilung.

© dpa-infocom GmbH

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