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Moskau und Pjöngjang wollen Zusammenarbeit ausbauen

Mit Blick auf die die Versorgungslage im abgeschotteten Nordkorea vereinbaren die beiden Regierungen, ihre Verbindungen zu stärken. Sie hoffen, vor Koreas Küste Öl und Gas zu finden.
Russische Delegation in Nordkorea
Nordkoreas Außenwirtschaftsminister Yun Jong-ho (r) und Alexander Kozlow, russischer Minister für natürliche Ressourcen, unterzeichnen ein Protokoll über die Ausweitung ihrer Zusammenarbeit. © Uncredited/KCNA/KNS/dpa

Russland und Nordkorea wollen nach offiziellen Angaben aus Moskau die gemeinsame Zusammenarbeit vertiefen. Beim Treffen einer bilateralen Regierungskommission der beiden Länder sei die gemeinsame Ergründung nach Öl und Gas vor Koreas Küste vereinbart worden, sagte Russlands Minister für natürliche Ressourcen und Bodenschätze Alexander Koslow der Nachrichtenagentur Interfax zufolge.

Zudem solle nach Lagerstätten von Gold und seltenen Erden gesucht werden. Es gehe um eine «allumfassende Stärkung der Verbindungen», sagte Koslow vor dem Hintergrund von Vorwürfen, dass Nordkorea Waffen für Russlands Angriffskrieg liefert.

Laut Koslow wurde die Ausweitung russischer Mehl-, Mais- und Sojaöllieferungen besprochen. Nach UN-Angaben ist die Versorgungslage im extrem von der Außenwelt abgeschotteten Nordkorea prekär. Medien berichteten mehrfach über Hunger im Land. Koslow ließ offen, was Pjöngjang im Gegenzug für die Lebensmittel an Moskau liefert. Kremlchef Wladimir Putin hatte im September den nordkoreanischen Staatschef Kim Jong Un zu einem Staatsbesuch empfangen. Bei seinem fünftägigen Besuch schaute sich Kim viele Rüstungsfirmen an.

Offiziell haben beide Länder keine Rüstungsdeals bekanntgegeben. Vorwürfe aus dem Weißen Haus, dass Nordkorea Waffen für Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine liefere, wies der Kreml zurück. Die USA hätten keine Beweise dafür vorgelegt, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow und verwies darauf, dass Russland und Nordkorea den Ausbau der Zusammenarbeit auf «allen Gebieten» beschlossen hätten - da habe sich niemand einzumischen.

© dpa
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