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Biden: US-Bürger unter Geiseln der islamistischen Hamas

Rund 150 Menschen sind von der islamistischen Hamas als Geiseln genommen worden. Unter ihnen sind auch Amerikaner.
Pressekonferenz im Weißen Haus
US-Präsident Joe Biden (M) spricht im Weißen Haus auf zur Lage nach dem Hamas-Großangriff auf Israel. Im Hintergrund: Vizepräsidentin Kamala Harris und Außenminister Antony Blinken. © Evan Vucci/AP

Unter den von der islamistischen Hamas verschleppten Menschen sind nach Angaben von US-Präsident Joe Biden auch Amerikaner. «Wir wissen jetzt, dass unter den von der Hamas festgehaltenen Personen auch amerikanische Staatsbürger sind», sagte Biden gestern bei einer Ansprache im Weißen Haus. Eine Zahl nannte er nicht.

Er habe angeordnet, zusätzliche Experten aus den USA zu entsenden. «Ich habe die Regierung angewiesen, sich mit den israelischen Kollegen abzusprechen und sie bei der Geiselbefreiung und den Rettungsmaßnahmen zu beraten», sagte er. Biden verfügte außerdem, die Sicherheitsmaßnahmen rund um jüdische Einrichtungen in den USA zu verschärfen. «Es gibt keinen Platz für Hass in Amerika», sagte er.

Biden: «Stehen an der Seite Israels»

Der Präsident machte deutlich, Israel mit zusätzlicher Militärhilfe ausstatten zu wollen - entsprechende Unterstützung werde er auch beim US-Kongress beantragen. «Wir müssen in diesem Moment glasklar sein: Wir stehen an der Seite Israels», betonte Biden.

Auch US-Verteidigungsminister Lloyd Austin bekräftigte die Bereitschaft der USA zu einer umfassenden Unterstützung Israels. «Wir werden in engem Kontakt mit unseren israelischen Partnern bleiben und sicherstellen, dass sie alles haben, was sie zum Schutz ihres Landes benötigen», sagte Austin bei einem Treffen der internationalen Kontaktgruppe zur Koordinierung von Waffenlieferungen für die Ukraine in Brüssel.

Die USA und Israel verbindet traditionell eine enge Freundschaft. Die USA unterstützen Israel mit Milliardensummen - davon geht ein beachtlicher Teil in die Abwehr von Raketen. Der Kommunikationsdirektor des Nationalen Sicherheitsrats, John Kirby, hatte am Dienstagmorgen bei CNN gesagt, dass das aktive Kampfgeschehen in Gaza die Rettung der Geiseln erschwere.

US-Außenminister plant Reise nach Israel

Indessen will US-Außenminister Antony Blinken nach Israel reisen. Blinken werde voraussichtlich morgen dort eintreffen, kündigte der Sprecher des US-Außenministeriums, Matthew Miller, in Washington an. Blinken wolle sich dort mit den israelischen Partnern über die Lage austauschen und erörtern, wie man Israel «im Kampf gegen die Terroristen, die diese schrecklichen Anschläge» verübt hätten, am besten unterstützen könne, so Miller.

Bericht: Erstes Flugzeug mit US-Munition in Israel eingetroffen

Einem Medienbericht zufolge erhielt das israelische Militär auch erste Munition aus amerikanischen Beständen. Ein erstes Transportflugzeug mit «hochentwickelter» amerikanischer Munition sei in der Nacht auf dem Luftwaffenstützpunkt Nevatim im Süden Israels gelandet, berichtete die israelische Internet-Zeitung «The Times of Israel» unter Berufung auf die israelischen Verteidigungskräfte (IDF). Die Munition ermögliche «bedeutende Angriffe und Vorbereitungen für weitere Szenarien».

Die Hamas, die von den USA, der EU und Israel als Terrororganisation eingestuft wird, hatte am Samstag vom Gazastreifen aus bei einem Großangriff auf das Grenzgebiet zu Israel das schlimmste Blutbad unter Zivilisten seit Israels Staatsgründung angerichtet.

Die Zahl der Toten in Israel ist inzwischen auf mindestens 1200 gestiegen. Das gab der Sprecher der israelischen Verteidigungskräfte (IDF), Jonathan Conricus, am Morgen bekannt. Die «überwältigende Mehrheit» der Todesopfer seien Zivilisten. Mindestens 3000 Menschen seien verletzt worden, sagte der Sprecher. Durch die Gegenschläge der israelischen Luftwaffe auf den Gazastreifen starben laut dortigem Gesundheitsministerium 1050 Menschen, 5200 Menschen wurden verletzt.

© dpa
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