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Bericht: USA raten Israel zum Verschieben der Bodenoffensive

Mehr Zeit für Verhandlungen und Hilfsgüter: Die USA wollen Medien zufolge Israel davon überzeugen, die angekündigte Bodenoffensive im Gazastreifen noch hinauszuzögern. Druck aus Washington gebe es aber nicht.
Gazastreifen
Rauch steigt nach einem israelischen Luftangriff im Gazastreifen auf. © Ariel Schalit/AP/dpa

Die USA haben einem Zeitungsbericht zufolge Israel nahegelegt, mit der angekündigten Bodenoffensive im Gazastreifen zum Kampf gegen die islamistische Hamas-Organisation noch abzuwarten. Die US-Regierung hoffe damit, mehr Zeit für Verhandlungen zur Freilassung der mehr als 200 Geiseln in Händen der Hamas zu bekommen, berichtete die «New York Times» am Sonntag (Ortszeit) unter Berufung auf US-Regierungsbeamte. Zudem sollten weitere zivile Opfer vermieden werden und mehr Hilfsgüter die Bevölkerung im abgeriegelten Gazastreifen erreichen.

Israels Premier Benjamin Netanjahu hatte die Bodenoffensive angekündigt, nachdem die Hamas am 7. Oktober bei Terroranschlägen auf israelischem Gebiet Hunderte Menschen getötet und mehr als 200 verschleppt hatte. Seit dem Angriff hat Israels Armee nach eigenen Angaben Hunderte Ziele der Hamas im dicht besiedelten Gazastreifen angegriffen.

Mögliche Angriffe auf US-Ziele in der Region abwehren

Am Freitag hatte die Hamas überraschend zwei US-Geiseln freigelassen. Dies habe die US-Regierung angespornt, Israel zu einer Verschiebung der Bodenoffensive zu raten, zitierte die Zeitung Regierungsbeamte. Die islamistische Gruppe, die unter anderem in den USA und der EU als Terrororganisation eingestuft ist, habe davor gewarnt, dass eine Bodenoffensive die Freilassung weiterer Geiseln sehr unwahrscheinlich mache, zitierte die «New York Times» einen Beamten, der mit den Geiselverhandlungen vertraut ist. Diese Gespräche liefen hauptsächlich über Katar, das enge Beziehungen zu den politischen Führern der Hamas habe.

Mit einem Aufschub der Bodenoffensive wollten die USA ferner mehr Zeit gewinnen, um sich für Angriffe proiranischer Gruppen auf US-Ziele in der Region vorzubereiten, schrieb die Zeitung weiter. Solche Attacken dürften demnach zunehmen, sobald Israels Truppen in den Gazastreifen einrückten.

Die US-Regierung stelle keine Forderungen an Israel und unterstütze nach wie vor die Bodeninvasion und Israels Ziel, die Hamas auszuschalten, hieß es laut der «New York Times» vonseiten der US-Regierungsbeamten ferner. Der Iran unterstützt die islamistische Hamas.

© dpa
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