Album-Release von Joel Sarakula

30.04.2020 Auf seiner neuen Platte "Companionship" hält der in London lebende Soft-Rock-, Soul- und Disco-Künstler Joel Sarakula die Stimmung locker und die Grooves tief.

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In zehn neuen Liedern entwickelt Sarakula einen lyrischeren Stil aus seinen früheren Werken, während er Freundschaften, Liebe und Einsamkeit feiert und beklagt.

Das Album beginnt mit "Midnight Driver", einer treibenden Soft-Rock-Fantasie, in der der Erzähler die nächtlichen Gewohnheiten seines Partners beklagt: "Wenn sie hochkommt, bringt es mich runter". Die kalifornischen, sonnenverwöhnten Gitarren, Gesangsstile und Percussion sorgen für eine filmische Stimmung, die es nicht überraschend auch zu einem großartigen Song fürs Autoradio macht.

In der introspektiven "King Of Clowns" kreiert Sarakula einen Popsong, der an Hall & Oates und Elvis Costello erinnert. Sowohl ein Eingeständnis von Schuld als auch eine nicht entschuldigende Absichtserklärung, seine leise Stimme bewegt sich in der gefährlichen Kluft zwischen Selbstmitleid und Selbstparodie: "Meine schlechten Entscheidungen haben eine Weile geklappt, ich habe meinen Tanz versucht, Sie zum Lächeln zu bringen Ich werde nie weise sein, es ist einfach so wie ich bin". Diese Geständnisse finden alle über einen Down-Tempo-Funk-Groove statt, der einige Vintage-Synthesizer-Überlegungen enthält, die den Track auch für ein Hip-Hop-Album geeignet erscheinen.

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"Sunshine Makes Me" tritt direkt aus dem Pool Mitte der 1970er Jahre und tropft stark in Jazz-Fusion, um im kalten Licht des heutigen Sonnenscheins abzutrocknen. "Auf" Companionship" setzt Sarakula als Autor, Produzent, Performer und Multiinstrumentalist endlich seine Chill-out-Ansprüche frei.

Seine Liebe zu allen Vintage-Dingen erstreckt sich auf eine Hingabe an analoge Synthesizer und auf "Companionship" kann man eine echte Liebe zur Synthese hören, die mitunter erinnern an die Synth-Produktionspioniere der 70er Jahre, Todd Rundgren und George Duke.

© TK

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