Online Gaming: Vier Gründe für die enorme Popularität

04.10.2021 Brot und Spiele, die wahrscheinlich elementarsten Dinge, im Leben eines Menschen. Schon die alten Römer haben gespielt und bis heute hat sich daran nichts geändert. Allerdings gibt es zwischen damals und heute gravierende Unterschiede und vor allem Onlinespiele erfreuen sich großer Beliebtheit. Ein Blick aufs Glücksspiel zeigt die grandiose Vielfalt. In einem Casino Vergleich werden Dutzende Casinos einander gegenüber gestellt, denn es gibt beinahe täglich neue Anbieter! Doch was ist eigentlich der Grund dafür, dass sich die Art des Spiels so stark verändert hat? Was ist heute anders als früher und was sind die vier entscheidenden Gründe, warum Menschen jeden Alters am liebsten online zocken?

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1. Bequemlichkeit im perfekten Ambiente

Natürlich ist das gute alte Brettspiel nicht ausgestorben und gelegentlich einen Spieleabend mit den Freunden oder der Familie veranstalten, bringt den meisten Menschen Spaß. Manche der alten Brettspiele, wie etwa Cluedo, wurden sogar zu Klassikern der Spielgeschichte. Allerdings ist ein solcher Abend auch mit viel Aufwand verbunden. Die Wohnung muss hergerichtet werden, Snacks müssen zubereitet sein, im Kühlschrank braucht es Getränke und schließlich müssen auch noch Spiele gefunden werden, die den ganzen Gästen wirklich gefallen.

Deutlich einfacher funktioniert das ganze beim Online-Spielen. Hier müssen es nicht die eigenen Freunde sein, die als Spielpartner fungieren. Erstens gibt es eine große Menge Singleplayer-Spiele, bei denen jeder für sich selbst die Story eines Spiels allein erleben kann. Zweitens können Multiplayer-Spiele mit Menschen auf der ganzen Welt gezockt werden. Bei Teamspielen bilden sich nicht selten Gruppierungen aus verschiedenen Menschen, die einander zuvor noch nie gesehen haben.

Das beste aber ist: Das ganze kann im Schlafanzug, bequem von Sofa aus stattfinden. Während bei einem Spieleabend vor Ort natürlich kein Pyjama getragen wird, ist es beim Onlinespielen einfach egal. Entspannt mit der Kuscheldecke auf dem Sofa liegen, die Haare wuschelig und die Hausschuhe an den Füßen bietet das Spielen vielen Menschen einfach noch viel mehr Unterhaltung.

2. Die große Auswahl für alle Charaktere

1,58 Millionen Menschen nutzen das Internet täglich, um Online-Spiele zu spielen. Global ist die Anzahl noch viel größer. Und dazu gehören noch nicht einmal die PC-Spiele, für die es keine Internetverbindung braucht. Kein Wunder, blickt man auf die grandiose Auswahl, die in Sachen Online-Games geboten wird. Fernsehsendungen wie Schlag den Star werden auf Konsolen und Smartphones portiert und sind ein Spielspaß für die ganze Familie.

Das gleiche gilt für Blockbuster Spiele wie Super Mario Kart 8, was sich seit mehr als zehn Jahren riesiger Beliebtheit bei allen Fans von Nintendo Konsolen erfreut. Doch auch wer es gern knifflig mag, wird online fündig. Puzzle-Spiele, Rätsel-Spiele oder auch die bekannten Escape-Games können durchaus abendfüllend sein und bieten viel Spaß für Jung und Alt.

Das Schöne ist, dass bei Online-Spielen jede Zielgruppe berücksichtigt wird. Das fängt bei den Kleinsten an, die mit kindgerechten Spielen und bekannten Adaptionen von Kinderfiguren wie Bibi Blocksberg, erste Schritte in der Onlinewelt machen und hört bei Senioren auf, die in Simulationen gemütlich mit dem Truck durch die Welt fahren oder noch einmal den virtuellen Pilotenschein machen.

Ob Singleplayer oder Multiplayer, ob auf der Konsole, dem Smartphone oder dem PC, noch nie war die Auswahl an Spielen so groß und noch nie war die Möglichkeit, Teil der Online-Spielewelt zu werden, günstiger und einfacher. Simple Spiele sind schon für Kleinstbeträge erhältlich, selbst kostenlose Angebote stehen in App-Stores und Co. zur Verfügung und werden täglich aufs neue heruntergeladen.

3. Kontakt mit Menschen knüpfen

Im Volksmund gilt die Annahme, dass Computerspiele den Menschen einsam machen und dass jeder Zocker ein schüchterner Nerd ist, der im realen Leben keine Kontakte pflegt. Das Gegenteil ist der Fall. Viele Online-Gamer sind extrem kommunikativ und haben Zockerfreundschaften auf der ganzen Welt. Das gemeinsame Hobby verbindet und wer im Team miteinander spielt und sich dabei über Sprachdienste wie Teamspeak oder Discord miteinander unterhält, lernt sich automatisch auch privater kennen.

Und gar nicht selten wird aus der rein virtuellen Gamer-Freundschaft irgendwann auch eine Verbindung, die im realen Leben weiter besteht. Für Schüchterne ist diese Möglichkeit natürlich auch ideal. Im Netz fällt es vielen Menschen deutlich weniger schwer, auf andere zuzugehen. Das gemeinsame Hobby sorgt dafür, dass sofort ein Gesprächsthema bereitsteht und durch das gemeinsame Spiel wird die Schüchternheit abgebaut und Freundschaften können entstehen.

Das gilt übrigens auch für Partnerschaften, die gar nicht mal so selten sind. Denn: Auch immer mehr Frauen haben mittlerweile ihren Spaß am Zocken gefunden. Für Männer ein Highlight, denn die Weiblichkeit wird im Spiel sehr geschätzt. Schon so manches verliebte Pärchen hat sich irgendwann einmal beim Online-Spiel kennengelernt und dann den Weg ins reale Glück gefunden.

4. Versierter Umgang mit Technik

Noch vor zehn Jahren bekamen Gamer oft zu hören, dass sie eigentlich Faulenzer seien und ihre Zeit doch lieber sinnvoll nutzen sollen. Heute etabliert sich die Online-Gaming-Szene immer mehr und mittlerweile gibt es sogar einen renommierten eSports-Bereich. Grund genug, sich für den Einstieg in Online-Games nicht mehr zu schämen, sondern mit Feuereifer ans Vergnügen zu gehen.
Wer jung anfängt zu zocken, hat später deutlich weniger Probleme im Umgang mit technischen Neuheiten. Denn ganz neben dem Spielspaß lernen Gamer natürlich auch den Umgang mit dem PC, mit Konsolen oder dem Smartphone kennen. Geräte, die heute längst nicht mehr nur dem Freizeitspaß dienen, die Konsole einmal ausgenommen.

Wer heute sein Smartphone nutzt, hat damit eine ganze Schaltzentrale in der Hand. Ob Online Banking, Online-Gaming, Steuerung des smarten zu Hauses und vieles mehr – alles läuft heute digital ab. Und genau hier kann Online-Gaming dabei helfen, den selbstverständlichen Umgang mit den entsprechenden Geräten zu lernen, auf spielerische Art und Weise.

Fazit: Online-Gaming ist ein wachsender Trend

Manche Trends sind buchstäblich Eintagsfliegen. Sie sind kurz ein Hype und dann wieder in der Versenkung verschwunden. Beim Online-Gaming ist damit allerdings nicht zu rechnen. Im Gegenteil, die Weiterentwicklung der Spiele schreitet immer weiter voran. Bessere Grafiken, realistischere Spielerlebnisse, 3D-Möglichkeiten und sogar die Chance, per VR-Brille direkt ins Spielgeschehen einzusteigen, revolutionieren den Gaming-Markt.

Und dank immer fortschrittlicher Smartphones wird Online-Gaming auch immer flächendeckender verfügbar. Selbst wer keinen PC in der Nähe hat oder nicht mit einer Konsole im Haushalt ausgestattet ist, kann einsteigen und loslegen. Zu Hause, im Büro oder beim nervigen Warten an der Haltestelle, auf den Bus.

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