Mannheim erkämpft sich ersten Saisonsieg - Krefeld desaströs

17.09.2021 Top-Favorit Adler Mannheim hat am dritten Spieltag der Deutschen Eishockey Liga den ersten Sieg gefeiert. Am Freitag erkämpfte sich das Team von Trainer Pavel Gross ein 3:2 (0:0, 1:1, 2:1) gegen die Nürnberg Ice Tigers.

Trainer Pavel Gross von Adler Mannheim spricht zu seiner Mannschaft. Foto: Armin Weigel/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Der Ex-Nürnberger Jason Bast schoss die Adler, die erst ihr zweites Saisonspiel absolvierten, gut drei Minuten vor dem Spielende zum ersten Sieg im ersten Heimspiel, zu dem 5854 Zuschauer kamen.

Meister Eisbären Berlin landete dagegen beim lockeren 4:0 (1:0, 3:0, 0:0) bei den Fischtown Pinguins in Bremerhaven den zweiten Saisonsieg. Damit sind die Eisbären nach dem dritten Spieltag hinter dem EHC Red Bull München, der bereits am Donnerstag 2:1 in Schwenningen gewann, und Vize-Champion Grizzlys Wolfsburg Dritter. Die Niedersachsen rangen die Düsseldorfer EG 2:0 (0:0, 1:0, 1:0) nieder. Punktgleich mit Berlin (sechs Zähler) sind die Straubing Tigers, die das Derby gegen den ERC Ingolstadt 4:1 (1:0, 1:0, 2:1) gewannen.

Am Tabellenende bleiben die Augsburger Panther und die Krefeld Pinguine punktlos. Augsburg verlor auch das zweite Saisonspiel gegen die Iserlohn Roosters 1:4 (0:0, 0:2, 1:2). Richtig übel wurde es wieder einmal für die Pinguine, das seit Jahren am Tabellenende herumkrebsen, in dieser Saison aber auch wieder den Abstieg befürchten müssen. Im Rhein-Derby gegen die Kölner Haie ging das Team von Trainer Clark Donatelli 0:6 (0:2, 0:2, 0:2) unter.

Donatelli hatte gegen Ende der vergangen Saison noch erklärt, in der neuen Spielzeit um die Meisterschaft mitspielen zu wollen. Die Realität sieht anders aus: Nach drei Spielen sind die Pinguine noch ohne Punkt und mit bereits 18 Gegentoren Letzter.

«Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll - außer dass es schlecht war», sagte Krefelds Verteidiger Dominik Tiffels bei MagentaSport. «Wir wissen alle, dass die ersten drei Spiele nicht gut waren und alle in der Kabine wissen auch, dass es fünf vor zwölf ist.»

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