ESBD und game begrüßen E-Sport-Pläne der Ampel-Koalition

24.11.2021 E-Sport schafft es nur mit einem Halbsatz in den Koalitionsvertrag der kommenden Regierung - doch der ist essenziell: Der digitale Wettbewerb soll gemeinnützig werden.

Christian Lindner (l-r), Olaf Scholz, Annalena Baerbock und Robert Habeck stellen den gemeinsamen Koalitionsvertrag der Ampel-Parteien vor. Foto: Kay Nietfeld/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die Branchenverbände game und eSportbund Deutschland (ESBD) haben den im Koalitionsvertrag von SPD, Grüne und FDP festgesetzten Plan zur Gemeinnützigkeit des E-Sports begrüßt. «Wir machen E-Sport gemeinnützig», heißt es in dem am Mittwoch vorgelegten Papier.

«Der ESBD begrüßt diese Grundsteinlegung der Ampelkoalition, verschafft sie doch dem wachsenden Breitensport im E-Sport eine solide Basis», heißt es in einer Mitteilung von ESBD-Präsident Daniel Luther. «Entscheidend wird sein, den gesamten E-Sport zu berücksichtigen, damit die Anerkennung der Gemeinnützigkeit ihre volle Kraft entfalten kann.»

Gemeinnützigkeit von E-Sport

Bisher stehen Sportvereine vor hohen bürokratischen Hürden, weiter ihre Gemeinnützigkeit zu halten, wenn sie E-Sport anbieten. Die Vorgängerregierung aus Union und SPD hatte sich das Ziel gesetzt, E-Sport als Sport anzuerkennen, konnte dieses Versprechen allerdings nur in Teilen umsetzen.

«Da hoffen wir jetzt, dass den Worten auch wirklich Taten folgen und das Ganze umgesetzt wird», sagte game-Geschäftsführer Felix Falk beim German Esports Summit am Mittwoch in Bezug auf die Gemeinnützigkeit.

Mehr vom Koalitionsvertrag erwartet

Darüber hinaus gebe es allerdings auch weitere Bereiche. «Wir wollen auch, dass mehr Events in Deutschland stattfinden. Und dann sind Themen wie Nachwuchsförderung und Diversität ganz wichtig.»

Auch der ESBD hatte sich wohl mehr vom Koalitionsvertrag in Bezug auf E-Sport erwartet. «Die Koalitionäre nehmen im Koalitionsvertrag leider nicht die vielen Potenziale des E-Sports in den Blick, die in Wahlprogrammen noch stärker betont wurden. Hier hätten wir uns mehr Gestaltungswillen gewünscht.» Trotzdem blicke man zuversichtlich in die kommende Legislaturperiode, hieß es.

© dpa-infocom GmbH

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