Sentinels gewinnen Valorant Masters – Finalsieg gegen Fnatic

31.05.2021 Das Team von Sentinels hat das erste weltweite Masters in Valorant gewonnen – und das auf dominante Weise. Die US-Organisation hat das Turnier in Reykjavik ohne Mapverlust für sich entschieden.

Die Valorant-Profis von Sentinels sind der erste Sieger eines weltweiten Valorant-Vergleichs. das Team aus den USA hat das Masters Reykjavik gewonnen. Foto: Colin Young-Wolff/Riot Games/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Dominanz von Anfang bis Ende: Die Valorant-Profis von Sentinels haben sich zum ersten internationalen Valorant-Champion gekrönt. Im Finale des Masters in Reykjavik besiegte das E-Sport-Team aus den USA die europäische Organisation Fnatic mit 3:0 nach Maps (14:12; 16:14; 13:9).

«Es fühlt sich richtig gut an», sagte Sentinels-Profi Hunter «SicK» Mims nach dem Spiel im Livestream des Finals. Für den ehemaligen Counter-Strike-Profi war der Erfolg eine besondere Genugtuung. «Meine ganze CS-Karriere wollte ich das so sehr. In Valorant konnte ich jetzt allen beweisen, dass ich ein Champion sein kann.»

Kein eindeutiges Ergebnis

Ganz so eindeutig, wie es das Ergebnis aussehen lässt, war das Finale aber nicht. Besonders die ersten beiden Maps Split und Bind verliefen ausgeglichen und wurden erst in der Verlängerung entschieden. Shahzeb «ShahZaM» Khan von Sentinels zollte daher Fnatic in der Presserunde nach dem Finale Respekt: «Sie sind ein richtig gutes Team. Ich denke, es war eines der härtesten Matches, das wir bisher hatten.»

Dass sich die Nordamerikaner auch durch zeitweise Rückstände nicht verunsichern ließen, hat laut ShahZaM einen simplen Grund: «Wir haben bewiesen, dass wir mental das stärkste Team in Valorant sind.»

Diese mentale Stärke bekamen die Gegner im Verlauf des Turniers zu spüren. Neben Fnatic wurden auch die Brasiliner von Team Vikings und das südkoreanische Team Nuturn Gaming ohne Map-Verlust besiegt.

Fnatic kam über die Lower Bracket

Gleich in zwei Matches musste sich das europäische Team Fnatic geschlagen geben. Vor dem Finale trafen die Teams bereits in der ersten Runde aufeinander. Über die Lower Bracket erspielte sich Fnatic den Platz im Finale, besiegte auf dem Weg die Mitfavoriten Team Liquid, Version1 und Nuturn.

Für Sentinels zahlt sich der Erfolg beim Masters in Reykjavik derweil nicht nur finanziell aus. Neben dem Preisgeld in Höhe von 200.000 US-Dollar, kann sich das Team über die direkte Qualifikation für das Valorant Champions 2021 - vergleichbar mit der Weltmeisterschaft - im Dezember freuen.

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