Zurückgekehrte Gemälde wieder in Gotha zu sehen

23.10.2021 Fünf zur DDR-Zeit gestohlene Altmeistergemälde sind wieder öffentlich im Museum zu sehen. Die Sonderausstellung im Herzoglichen Museum in Gotha öffnete am Samstag zunächst mit einer kleinen Feier für geladene Gäste und einem Grußwort von Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke). Ramelow hatte die Rückkehr der Bilder nach 40 Jahren bereits Anfang des Jahres einen «großen Glücksfall» für ganz Thüringen genannt.

Ein Mitarbeiter der Stiftung Schloss Friedenstein Gotha hängt das Gemälde «Heilige Katharina» von Hans Holbein d. Ä. Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Die fünf wertvollen Altmeistergemälde wurden im Dezember 1979 aus Schloss Friedenstein gestohlen. Das galt als größter Kunstdiebstahl der DDR. Erst 2020 kehrten die Bilder zurück. Ausgehend von dem Verbrechen erzählt die Sonderausstellung «Wieder zurück in Gotha - Die verlorenen Meisterwerke» die wechselhafte Geschichte der Gemälde sowie weiterer Rückkehrer.

Von 18.00 bis 22.00 Uhr wollte die Stiftung Friedenstein - Gotha die Türen erstmals für Besucherinnen und Besucher öffnen. Für Sonntag (10.00 bis 20.00 Uhr) sind mehrere Führungen geplant. Zu allen Führungen und Veranstaltungen ist eine Anmeldung erforderlich, da die Personenzahl begrenzt ist. In geschlossenen Räumen ist eine Mund-Nasen-Bedeckungen zu tragen.

Die Ausstellung ist bis zum 22. August 2022 zu sehen.

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