Waldbrand simuliert: Großübung von Feuerwehr und Polizei

16.10.2021 Rund 100 Einsatzkräfte haben am Samstag in Suhl die Abläufe bei der Bekämpfung eines großflächigen Waldbrands geübt. Dazu waren neben einem Polizeihubschrauber, der aus der Luft Löschwasser abwarf, 22 Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr, Polizei und Katastrophenschutz vor Ort. Es sei die erste derart umfassende Waldbrand-Großübung in Thüringen gewesen, sagte der Sprecher der Suhler Feuerwehr, Daniel Wiegmann.

Feuerwehrleute stehen zusammen, um einen Einsatz zu besprechen. Foto: David Inderlied/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Neben dem Zusammenspiel der einzelnen Einheiten sollte auch die Löschwasserlogistik erprobt werden, so der Sprecher. Für die Feuerwehrleute ist es vor allem problematisch, in unwegsamem Gelände an Löschwasser zu kommen.

Bei der Übung wurde laut Wiegmann für den Hubschrauber ein mobiler Löschwassertank auf einer Lichtung aufgestellt, der mit einem Wasserwerfer der Polizei und Tanklastzügen der Feuerwehr befüllt worden sei. «Wir wollen auf mögliche künftige ausgedehnte Waldbrände vorbereitet sein», sagte der Feuerwehrsprecher zum Zweck der mehrstündigen Übung.

Eine weitere Großübung der Polizei steht am Sonntag in Erfurt an. Dann soll das Szenario einer lebensbedrohlichen Einsatzlage durchgespielt werden. An der Übung auf dem Gelände des Einkaufszentrums Thüringen-Park seien rund 900 Polizeiangehörige der Landespolizeidirektion, des Landeskriminalamts und der Polizeilichen Bildungseinrichtungen sowie etwa 300 Rettungskräfte beteiligt, hieß es im Vorfeld von der Polizei.

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