Thüringer Bischöfe: Osterbotschaft gibt Hoffnung

04.04.2021 Die Thüringer Bischöfe haben den Menschen zum zweiten Osterfest in der Corona-Pandemie Mut zugesprochen. Für viele Menschen seien die Kontaktbeschränkungen kaum noch erträglich, hieß es im Osterwort des katholischen Bischofs des Bistums Erfurt, Ulrich Neymeyr. In diesem Jahr sei Ostern daher in besonderer Weise das Fest der Sehnsucht nach Leben.

Friedrich Kramer, Landesbischof der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM). Foto: Ronny Hartmann/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Auch der Landesbischof der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM), Friedrich Kramer, rief dazu auf, die Hoffnung nicht zu verlieren. «Wir werden durch Corona gehen, und es wird uns zu anderen Menschen machen.» Auch Jesus sei durch den Tod in ein neues Leben gegangen. Die Spuren blieben, aber nach großem Leiden komme das große Licht.

Das Osterfest ist das älteste Fest der Christen und gilt als Höhepunkt des Kirchenjahres. Gefeiert wird die Auferstehung des gekreuzigten Jesus Christus und damit die Überwindung des Todes. Auch in der Pandemie gab es zahlreiche Gottesdienste für die Gläubigen in den Thüringer Kirchen. Allerdings waren diese nur für eine begrenzte Teilnehmerzahl zugelassen und es galten Hygienekonzepte.

Die Kirchen setzten auch auf Live-Übertragungen im Internet, Fernsehgottesdienste und andere Formate. Im Pfarrbereich Buttstädt etwa zog Pfarrerin Eveline Franke am Ostersonntag mit Musikern von Dorf zu Dorf, um die Osterbotschaft zu verkünden sowie ein Osterlicht und für Kinder eine Bastelei zu verteilen.

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