Impfstoff für Corona-Hotspots in Thüringen eingetroffen

29.03.2021 Zur Impfung in den besonderen von Corona betroffenen Thüringer Regionen sind am Montag zusätzliche 35 000 Impfdosen des Herstellers Biontech/Pfizer eingetroffen. Sie werden für die Impfungen in den Landkreisen Greiz, Schmalkalden-Meiningen, Saale-Orla, dem Wartburgkreis und der Stadt Gera eingesetzt, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. In der Woche nach Ostern sollen die Impfungen dort beginnen. Dabei können die Kommunen die Prioritätsstufe 3 bei der Immunisierung öffnen, also den Kreis der Impfberechtigten innerhalb der erweiterten Priorisierung eigenständig festlegen, wie es aus dem Ministerium hieß.

Eine Flüssigkeit tropft aus der Kanüle einer Spritze. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Illustration © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

«So könnten beispielsweise noch in den Osterferien auch Regelschul- und Gymnasiallehrer geimpft werden», erklärte Ministerin Heike Werner (Linke).

Für die Impfungen sollen in den Hotspots die Kapazitäten der dortigen Impfstellen erweitert werden. In einem Hotel in Zeulenroda soll darüber hinaus für sechs Wochen eine zusätzliche Impfstelle für den Kreis Greiz eingerichtet werden. In Meiningen geht am 14. April ein großes überregionales Impfzentrum für Südthüringen in Betrieb. In Gera gibt es ein solches Zentrum bereits. Für die Hotspot-Impfungen soll im Internetportal www.impfen-thueringen.de eine eigene Anmeldungskategorie eingerichtet werden.

Mit einer Sieben-Tage-Inzidenz je 100 000 Einwohner von fast 580 war der Kreis Greiz am Montag weiter der bundesweit am schwersten von der Pandemie betroffene Landkreis. Im Wartburgkreis lag die Inzidenz bei knapp 429, im Saale-Orla-Kreis bei 411, in Gera bei 339.

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