Infektionslage weiter angespannt: Mehr Fälle mit Varianten

10.03.2021 Die Corona-Infektionslage in Thüringen stagniert auf hohem Niveau. Die Zahl der neuen Fälle je 100 000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage lag am Mittwoch bei einem Wert von rund 134 und damit etwa auf dem Niveau des Vortags. Das geht aus Zahlen der Thüringer Staatskanzlei und des Robert Koch-Instituts hervor. Innerhalb von sieben Tagen gab es danach 2863 Neuinfektionen.

Ein Arzt macht einen Abstrich für einen Corona-Test. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Thüringen bleibt damit das am stärksten von der Pandemie betroffene Bundesland. Nach den Beschlüssen von Bund und Ländern sind frühestens bei einer Inzidenz unter 100 größere Öffnungsschritte möglich.

Die Thüringer Kreise mit dem stärksten Infektionsgeschehen waren Greiz und der Wartburgkreis. Greiz wies mit einer Inzidenz von 288 den zweithöchsten Wert aller Kreise in Deutschland auf.

Bei den Neuinfektionen steigen die Fällen, bei denen es sich um Virusvarianten handelt. Registriert wurden danach bisher 1029 Fälle in Thüringen, bei denen die britische Variante mit fast 900 Fällen dominiert.

Innerhalb von 24 Stunden wurden nach Angaben der Staatskanzlei 3164 Menschen in Thüringen gegen das Coronavirus geimpft. Die Impfquote erhöhte sich auf 6,9.

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