Steinmeier: Deutsche haben sich voneinander entfernt

04.07.2021 Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Deutschen aufgerufen, sich von den Diskussionen um die Corona-Politik nicht spalten zu lassen. «Es gab Zeiten, in denen waren wir nicht nur durch Hygiene-Regeln zu Abstand gezwungen, sondern es gab auch Zeiten, in denen wir uns auf Grund dieser Debatten etwas voneinander entfernt haben», sagte Steinmeier am Sonntag auf einer Wanderung durch den Harz. Schritt für Schritt werde Deutschland nun hoffentlich aus der Krise kommen und sich dabei wieder aufeinander zubewegen.

Bundespräsident Steinmeier (M) wandert mit Reiner Haseloff (CDU, r) und Stephan Weil (SPD). Foto: Swen Pförtner/dpa © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Auf drei Etappen wollte der Präsident mit wechselnden Delegationen aus verschiedenen Bereichen vom Brocken (Sachsen-Anhalt) auf den benachbarten Wurmberg (Niedersachsen) wandern. Begleitet wurde er dabei auch von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) und dem niedersächsischen Regierungschef Stephan Weil (SPD).

Nach etwa drei Kilometern legte die Wandergruppe eine erste Rast ein, bei Schnittchen und kühlen Getränken unterhielten sich Steinmeier und die Ministerpräsidenten mit Kommunalpolitikern, Feuerwehrleuten Touristikern aus dem Ost- und aus dem Westharz.

Der Termin ist bereits Steinmeiers zweite Wanderung entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze in diesem Sommer - unter dem Motto «#schrittfürschritt» will sich der Präsident dabei über die Erfahrungen der Menschen in der Pandemie informieren. Anfang Juni wanderte er bereits mit Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) und dessen Amtskollegin aus Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD), entlang der Grenze der beiden Bundesländer. Nach dem Besuch im Harz wird Steinmeier noch auf der Grenze zwischen Hessen und Thüringen wandern gehen.

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